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13. August 2018 10:04; Akt: 13.08.2018 10:08 Print

Jetzt meldet sich Niki Laudas Frau zu Wort

Vor rund zwei Wochen hat Niki Lauda eine neue Lunge erhalten. Dabei stets an seiner Seite: Ehefrau Birgit. Die 39-Jährige meldete sich nun erstmals via Social Media.

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Der Gesundheitszustand des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda hatte sich Ende letzter Woche kurzzeitig verschlechtert. Nach der Lungentransplantation von vor rund zwei Wochen machte aber nicht das neue Organ, sondern die Niere Probleme. Die Ärzte mussten dem 69-jährigen Wiener einen Dialysekatheter einsetzen. Übers Wochenende stabilisierte sich Laudas Zustand nach Angaben des Nachrichtenportals Österreich wieder.

Die Erleichterung darüber ist groß, besonders auch bei Laudas Ehefrau Birgit. Die 39-Jährige koordiniert die Kommunikation der behandelnden Ärzte am Allgemeinen Krankenhaus in Wien (AKH), meldete sich selber aber erst gestern selbst zu Wort. Die Inhaberin der Birgit Lauda Art Foundation postete auf ihrer Instagram-Seite ein Bild mit dem Spruch: «Kunst ist die höchste Form der Hoffnung».

Keinerlei Geräte mehr nötig

Wie nach Transplantationen üblich, liegt Niki Lauda noch auf der Intensivstation. Schon 24 Stunden nach dem Eingriff konnte er mit dem neuen Organ selbstständig atmen. Er könne auch sprechen und sei auf keine Geräte mehr angewiesen, heißt es. Mittlerweile soll Lauda außerdem bereits mit Physiotherapie begonnen haben.

Die Ärzte äußerten sich nach der Lungentransplantation «sehr zufrieden» über deren Verlauf. Lauda habe gute Chancen, auch künftig das ihm vertraute aktive Leben zu führen, meinte Lungenspezialist Walter Klepetko vom AKH.

Vor der Operation war die Formel-1-Legende laut Ärzten in akuter Lebensgefahr, seine Lebenserwartung habe wenige Tage, höchstens Wochen betragen. Sein Fall wurde zur höchsten Dringlichkeitsstufe. Im AKH, das mit rund 120 Lungen-Transplantationen im Jahr zu den fünf größten Zentren dieser Art weltweit gehört, warten derzeit 120 Notfallpatienten auf eine neue Lunge. Sie warten durchschnittlich – wie Lauda – rund fünf Tage auf das neue Organ.

(L'essentiel/kko/sda)

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