Intimes Interview

15. März 2018 10:36; Akt: 15.03.2018 10:45 Print

LaBeouf hörte, wie seine Mutter vergewaltigt wurde

Bei dem Schauspieler wurde eine posttraumatische Belastungsstörung festgestellt. Im Interview mit «Esquire» spricht er schonungslos über seine Vergangenheit.

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Im Alter von zehn Jahren musste er mit anhören, wie seine Mutter vergewaltigt wurde. (Bild: epa/Warren Toda)

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Pöbeleien, Prügeleien, peinliche Aussetzer: Shia LaBeouf (31) macht seit Jahren nicht nur mit seiner schauspielerischen Leistung Schlagzeilen. «Meine öffentlichen Ausraster sind Ausfälle. Sie sind nicht strategisch», sagt er nun in einem intimen Interview mit dem Magazin «Esquire». «Was ihr da seht, ist ein kämpfender Versager, der der Welt seinen Arsch hinhält.» Er sei lange gefallen.

«Die meiste Zeit meines Lebens. Die Wahrheit ist: In meiner Verzweiflung habe ich die Orientierung verloren.» Was dahinter steckt, hat LaBeouf erst vor einem Jahr, im Entzug, erfahren: Man habe bei ihm posttraumatische Belastungsstörung festgestellt. Der traumatische Auslöser: Im Alter von zehn Jahren musste er mit anhören, wie seine Mutter vergewaltigt wurde. Der Täter wurde nie gefasst.

«Als ich das erste Mal verhaftet wurde, passierte das wegen diesem Scheiss. Irgendein Typ war auf einem Parkplatz ist in das Auto meiner Mutter gefahren, und ich dachte sofort: Ich muss meine Mutter rächen! Also bin ich hinter ihm her – mit einem Messer.» Bis heute habe er eine Waffe in der Nähe seines Betts. «Mein ganzes Leben lang dachte ich, jemand könnte ins Zimmer kommen.»

(L'essentiel/20 min)

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