Beliebte RBG

19. September 2020 18:18; Akt: 19.09.2020 18:18 Print

Richterin Ruth Bader Ginsburg als Sketch-​​Vorlage

Wer wegen des Todes der Richterin Ruth Bader Ginsburg Trost sucht, kann diesen in Sketches zu RBG finden. Die Clips machten die Richterin noch bekannter.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die US-amerikanische Justiz-Ikone Ruth Bader Ginsburg ist tot. Die älteste Richterin am höchsten Gericht der USA starb am Freitag im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung

Ruth Bader Ginsburg, auch RBG genannt, wurde gerade auch von jüngeren Leuten verehrt und war die bekannteste der neun Richter am Supreme Court. Wer verehrt wird, wird auch imitiert. So spielte Schauspielerin und Komikerin Kate McKinnon regelmäßig die Richterin in Sketches bei der beliebten Comedyshow «Saturday Night Live» (SNL). Oft war sie Gast am sogenannten Update-Desk, einer Art Nachrichtenstudio, aber auf lustig gemacht. Dort unterhielt sie sich jeweils mit Colin Jost (Verlobter von Scarlett Johansson). Oft wurden Witze über das Alter gemacht, wie etwa hier:

«Als Richterin lebe ich den Traum aller älteren Personen. Ich werde dafür bezahlt, dass ich den ganzen Tag auf einer Bank sitze und über andere Leute urteile.»

Oder es wurden Witze darüber gemacht, dass der Tod bald kommen könnte. So sagte die fiktive Bader Ginsburg etwa, dass der richterliche Entscheid über die gleichgeschlechtliche Ehe hoffentlich sehr bald komme. «Bevor der Tod inne wird, dass ich immer noch lebe. Der Sensenmann kam schon mal, um mich zu sich zu holen. Doch ich schlug ihn bewusstlos und habe ihm seine Kleidung gestohlen.» Stolz zeigt sie darauf auf ihren schwarzen Richterumhang:

Stephen Colbert hat sogar mit Ruth Bader Ginsburg trainiert. Bader Ginsburg sagte vorab, dass sie jeweils Opern zum Training hört. Colbert ließ dann aber «Everybody Dance Now» laufen, doch die Verfassungsrichterin setzte sich durch, und es wurde zu Opernmusik geschwitzt:

Auch ein weiterer Late-Night-Host, James Corden, bekannt dank den Car-Pool-Karaoke, hat in seiner «Late Late Show» ab und zu auch Witze zu RBG gebracht. Zum Beispiel, als sie sich eine Rippe brach. «Hört auf, Skateboard zu fahren im Gerichtshof», kommentierte Corden. Und: Um die gebrochene Rippe der liberalen Richterin zu feiern, hätte Präsident Donald Trump gleich drei McRip-Burger gegessen. Er denke aber, Bader Ginsburg sei sicher bald wieder auf den Beinen. Drei gebrochene Rippen seien doch kein Problem. Immerhin sei Senator Ted Cruz quickfidel, und der habe nicht einmal ein Rückgrat.

Komiker John Oliver hat in seiner Show «Last Week Tonight» die Richter als Tiere nachgestellt. Dies, weil es keine Videoaufzeichnungen von den öffentlichen Beratungen gibt, einzig Tonaufnahmen. Natürlich wurde auch Ruth Bader Ginsburg von einem Hund dargestellt:

Oft war Bader Ginsburgs Alter und eine mögliche Pensionierung ein Thema in den Sketchen. Doch weil Hillary Clinton 2016 nicht US-Präsidentin wurde, konnte RBG nicht in Pension gehen, sonst wären die liberalen Richter deutlich untervertreten gewesen. Man müsse sich keine Sorgen um sie machen, sie würde mit vielen Vitaminen vorsorgen, wie dieser Sketch zeigt:

2018 wurde Bader Ginsburg gefragt, was sie von den Imitationen von Kate McKinnon halte. «Ich mag die Schauspielerin, die mich verkörpert.» Manchmal würde sie ihren Kollegen im Gericht so frech kommen wie McKinnon in den Sketchen. Die beiden haben sich sogar vor rund einem Jahr in New York getroffen.

(L'essentiel/Jeremias Büchel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.