«Time's Up»

02. Januar 2018 16:03; Akt: 02.01.2018 16:08 Print

Stars gründen Kriegskasse gegen Grapscher

300 Frauen aus Hollywood beteiligen sich an einer Aktion gegen sexuelle Belästigung. In einem Brief forderten sie ein Ende der Straflosigkeit für Täter.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Mehr als 300 Schauspielerinnen, Autorinnen, Regisseurinnen und andere Frauen aus der US-Unterhaltungsindustrie haben eine Initiative gegen sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz gestartet.

In einem am Montag in der «New York Times» und der spanischsprachigen «La Opinión» veröffentlichten Brief forderten sie ein Ende der Straflosigkeit für Täter und Arbeitgeber in Fällen sexueller Belästigung oder sexueller Gewalt – nicht nur in Hollywood, sondern auch in schlechter bezahlten Branchen.

Schwarze Kleidung an den Golden Globes

Die Initiative «Time's Up» (übersetzt: «Die Zeit ist reif») umfasst auch die Schaffung eines Rechtshilfefonds für weibliche wie männliche Opfer sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Von geplanten 15 Millionen Dollar für den Fonds wurden bereits 13,4 Millionen Dollar eingesammelt.

Die Unterzeichnerinnen fordern zudem mehr Frauen in Führungspositionen und gleiche Löhne für Männer und Frauen. Die Initiatorinnen rufen weibliche Teilnehmerinnen an der Verleihung der Golden Globes-Filmpreise am kommenden Sonntag auf, bei der Gala schwarz zu tragen – als Statement für Geschlechtergerechtigkeit und gegen Rassismus.

Skandal um Weinstein

Zu «Time's Up» gehören unter anderen Schauspielerinnen wie Cate Blanchett, Natalie Portman, Reese Witherspoon, Jennifer Aniston oder Meryl Streep, die Universal Pictures-Vorstandsvorsitzende Donna Langley und die feministische Autorin Gloria Steinem.

Die Initiative ist eine Folge des Skandals um den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein, der mehr als hundert Frauen sexuell belästigt oder gar vergewaltigt haben soll. Seit Bekanntwerden des Falls im Oktober wurden Missbrauchsvorwürfe gegen dutzende weitere Mitarbeiter der US-Filmindustrie sowie gegen Politiker, Medienvertreter und Wirtschaftsbosse erhoben.

(L'essentiel/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ger am 02.01.2018 23:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ass just erstaunlech,datt se lo op emol,wou se all Multimillionärinnen sinn,alleguerten belästegt goufen,deemols huet een naischt vun hinnen héieren. Gleewen net alles,een Deel ward wuel awer stömmen. Ger

    einklappen einklappen
  • Léon am 03.01.2018 11:50 Report Diesen Beitrag melden

    Ca toujours excité et ça restera toujours,faut pas rêver !

  • och eng Wourecht am 03.01.2018 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wann et an den Sates schon's sexuel Belästigung as wann en Schoulmeeschter Biller vun aalen Molereien weist, froen ech mech wat dat soll. Dat as dach Hypocrisis puer wann éen dann kuckt wéi esou Möchtegern-Stärechen an der Geigend erem laafen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Léon am 03.01.2018 11:50 Report Diesen Beitrag melden

    Ca toujours excité et ça restera toujours,faut pas rêver !

  • och eng Wourecht am 03.01.2018 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wann et an den Sates schon's sexuel Belästigung as wann en Schoulmeeschter Biller vun aalen Molereien weist, froen ech mech wat dat soll. Dat as dach Hypocrisis puer wann éen dann kuckt wéi esou Möchtegern-Stärechen an der Geigend erem laafen.

  • Ger am 02.01.2018 23:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ass just erstaunlech,datt se lo op emol,wou se all Multimillionärinnen sinn,alleguerten belästegt goufen,deemols huet een naischt vun hinnen héieren. Gleewen net alles,een Deel ward wuel awer stömmen. Ger

    • Cherchez l'erreur am 03.01.2018 08:38 Report Diesen Beitrag melden

      Nach méi komesch as et, dat se elo dermat kommen, wou kéen méi vun hinnen schwetzt.

    einklappen einklappen