Verurteilung in Schweden

14. August 2019 15:51; Akt: 14.08.2019 15:57 Print

A$AP Rocky muss nicht ins Gefängnis

Der amerikanische Rapper A$AP Rocky wurde in Schweden wegen Körperverletzung verurteilt. Ins Gefängnis muss er aber nicht.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

US-Rapper A$AP Rocky ist in Schweden wegen einer Straßenschlägerei zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Ein Gericht in Stockholm sprach den Musiker und zwei Begleiter am Mittwoch der Körperverletzung schuldig.

A$AP Rocky -– mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers - habe sein Opfer zu Boden geworfen und ihm auf den Arm getreten, befanden die Richter. Die Angeklagten hätten den jungen Mann geschlagen und getreten, während er am Boden lag.

Trump mischte sich ein

Die Darstellung des Rappers und seiner Begleiter, es habe sich um Notwehr gehandelt, wies das Gericht zurück. Die drei hätten sich «nicht in einer Lage befunden, in der ihnen Selbstverteidigung zustand».

Der 30-Jährige war am 30. Juni in Stockholm nach einem Konzert an einer Schlägerei beteiligt gewesen und wenige Tage später festgenommen worden. Fans, Kollegen und Prominente bis hin zu US-Präsident Donald Trump hatten seine Freilassung gefordert.

Trump ging dabei auf Konfrontationskurs mit der schwedischen Regierung. Diese wies wiederholt auf die Unabhängigkeit der schwedischen Justiz hin. Anfang August kamen die drei nach den Plädoyers von Anklage und Verteidigung schließlich frei.

(L'essentiel/afp)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.