«Traurig und angewidert»

02. Juli 2019 08:36; Akt: 02.07.2019 08:49 Print

Böser Streit bei Taylor Swift und Justin Bieber

Taylor Swifts ehemaliges Plattenlabel wurde verkauft. Dass ihr Musikkatalog nun ausgerechnet Biebs-Manager Scooter Braun gehört, erschüttert sie.

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Taylor Swift und Justin Bieber tragen schon seit längerem einen alten Streit aus. (Bild: DPA)

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«Ich fühle mich um mein musikalisches Lebenswerk betrogen», schreibt Taylor Swift (29) in einem wütenden Tumblr-Post. Ihr Musikkatalog wurde an den Manager und Investor Scooter Braun (38) verkauft.

Die Sängerin meint, sie sei «traurig und angewidert», dass ihre Songs jetzt ausgerechnet ihm gehören. Währenddessen postet Braun auf den sozialen Medien, wie glücklich er über den Deal ist.

Das ist geschehen

Von 2006 bis Ende 2018 war Taylor Swift bei Scott Borchetta (56), dem Gründer von Big Machine Records, unter Vertrag. Damit besaß Borchetta auch die Musikrechte an Taylors Songs. Im November 2018 wechselte sie dann zu Universal.

Dies schien Borchetta ihr nicht zu verzeihen: Er verkaufte das Label samt Swifts Musikkatalog für 300 Millionen US-Dollar an Scooter Braun (den Manager von Stars wie Justin Bieber und Ariana Grande) – still und heimlich. Swift soll erst in den Nachrichten davon erfahren haben.

Das sagt Taylor Swift

Die Sängerin fühlt sich verraten: «Mein musikalisches Erbe soll jetzt in den Händen von jemandem liegen, der versucht hat, es zu zerstören», schreibt die 29-Jährige im Tumblr-Post und zielt damit auf Scooter Braun. Sie erklärt, dass sie nicht einmal selbst die Möglichkeit bekam, die Rechte an ihren Songs zu erwerben.

Der Grund für Taylors Unmut gegenüber Scooter: «Alles, woran ich denken konnte, war das unaufhörliche, manipulative Mobbing, das ich seit Jahren durch ihn erfuhr.»

Der Manager habe unter anderem auch Justin Bieber (25) und Kanye West (42) dazu gebracht, gegen sie zu hetzen. Zu den Demütigungen zählt unter anderem, dass Kanye West in einem seiner Videos eine Nackt-Version von Taylor Swift zeigte.

Scott habe gewusst, dass Scooter Taylor tyrannisierte, denn wann immer sie seinen Namen erwähnte, musste sie weinen oder die Tränen zurückhalten, wie sie schreibt. Die Sängerin fügte zu ihrem Text einen Insta-Post, der Bieber während eines Facetime-Anrufs zusammen mit Braun und West zeigt. Dazu schrieb er «Taylor Swift what up».

Das sagt Justin Bieber

Auf Instagram meldet sich Biebs zu Wort und entschuldigt sich für den Post: «Zu der Zeit dachte ich, dass es lustig war, aber im Nachhinein war es geschmacklos und unsensibel.»

Nichtsdestotrotz nimmt Bieber seinen Förderer Scooter Braun in Schutz: Es sei nicht fair, dass Taylor Swift diesen Konflikt nun auf den sozialen Medien austrägt. «Für mich wirkt es so, als hättest du damit nur Mitleid abholen wollen. Du wusstest, dass deine Fans Scooter danach hassen würden», so der Sänger.

Braun und er würden gerne mit Swift sprechen und den Konflikt lösen. Weiter schreibt er: «Weder Scooter noch ich haben können etwas Schlechtes über dich sagen, wir wollen wirklich das Beste für dich.»

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Hey Taylor. First of all i would like to apologize for posting that hurtful instagram post, at the time i thought it was funny but looking back it was distasteful and insensitive.. I have to be honest though it was my caption and post that I screenshoted of scooter and Kanye that said "taylor swift what up" he didnt have anything to do with it and it wasnt even a part of the conversation in all actuality he was the person who told me not to joke like that.. Scooter has had your back since the days you graciously let me open up for you.! As the years have passed we haven't crossed paths and gotten to communicate our differences, hurts or frustrations. So for you to take it to social media and get people to hate on scooter isn't fair. What were you trying to accomplish by posting that blog? seems to me like it was to get sympathy u also knew that in posting that your fans would go and bully scooter. Anyway, One thing i know is both scooter and i love you. I feel like the only way to resolve conflict is through communication. So banter back and fourth online i dont believe solves anything. I'm sure Scooter and i would love to talk to you and resolve any conflict, pain or or any feelings that need to be addressed. Neither scooter or i have anything negative to say about you we truly want the best for you. I usually don't rebuttal things like this but when you try and deface someone i loves character thats crossing a line.. Ein Beitrag geteilt von Justin Bieber (@justinbieber) am Jun 30, 2019 um 2:54 PDT

Das sagt Scott Borchetta

In einem Blogpost veröffentlichte Scott Borchetta nun Dokumente und Screenshots, die beweisen sollen, dass Taylor vom Deal wusste.

Sie hätte «jede Chance auf der Welt» gehabt, um nicht nur ihre Masteraufnahmen, sondern alles, was mit ihrer Karriere zu tun hatte, zu erwerben. Nichtsdestotrotz habe sie sich dazu entschieden, zu gehen, so der 56-Jährige. Taylor Swift verfügt über ein geschätztes Vermögen von 400 Millionen Dollar.

Taylor bekommt Support

Die Unterstützung von anderen Stars ist Taylor in diesem Beef sicher. Unter anderem stärken Alessia Cara (22), Miley Cyrus (26), Iggy Azalea (29) und Katy Perry (34) ihr den Rücken. Auch Halsey (24) schreibt auf Twitter: «Es ist unfassbar: Egal wie viel Macht oder Erfolg eine Frau hat, noch immer kann jemand kommen, der sie aus reiner Boshaftigkeit machtlos fühlen lässt.»

(L'essentiel/afa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mr Crabs am 02.07.2019 12:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    as dach wurscht.seng aal saachen gin jo guer net mei gespillt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mr Crabs am 02.07.2019 12:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    as dach wurscht.seng aal saachen gin jo guer net mei gespillt.