Angeblicher Brief

14. Juli 2020 08:15; Akt: 14.07.2020 08:20 Print

«Britney hat überhaupt keine eigenen Rechte mehr»

Britney Spears Fotograf liest auf Tiktok einen Brief vor, den sie selbst verfasst haben soll. Darin steht, dass ihr Vater sie manipulierte, um ihr Vormund werden zu können.

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Britney Spears’ (38) ehemaliger Fotograf Andrew Gallery hat auf Tiktok mehrere Videos gepostet, in denen er einen angeblichen Brief der Sängerin vorliest. Darin wird behauptet, Britney wäre manipuliert und belogen worden und würde bedroht werden, wenn sie «die Wahrheit» erzählen würde.

Wegen «eines Vertrags» habe Andrew lange Zeit nicht über Britney sprechen können. Wegen der #FreeBritney-Bewegung, die seit kurzem erneut auf Tiktok trendet, fühle er sich aber nun gezwungen, den Brief mit der Welt zu teilen.

«Sie hat überhaupt keine eigenen Rechte mehr»

Die beiden lernten sich 2009 kennen, als Andrew sie bei ihrem Comeback begleitete. «Wir haben jeden Tag miteinander verbracht, und ich war mit ihr auf Tour. Sie wollte, dass ich diesen Brief mit euch teile», meint er. Da «die Vormundschaft» das Original zerstört habe, würde er nur eine Kopie vorlesen.

@andrewgallery

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«Sie wird bedroht, wenn sie über die Vormundschaft spricht», liest Andrew vor. «Britney hat überhaupt keine eigenen Rechte mehr, und dieser Zustand dauert so lange an, bis die Leute um sie kein Geld mehr mit ihr verdienen.» Seit 2008 steht Britney unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears (68) und kann seitdem keine finanziellen, rechtlichen oder medizinischen Entscheidungen für sich treffen.

Sie sei belogen worden

Kurz nachdem sie 2008 das Sorgerecht für ihre beiden Söhne Jayden (13) und Sean (14) verlor, musste Britney in eine Klinik eingeliefert werden. «Niemand kennt die Wahrheit», heißt es. «Sie sollte im Badezimmer bleiben, als man ihr ihre Kinder wegnahm. Ihr wurde gesagt, dass die Polizei wieder gehen würde. Als sie verstand, was gerade passierte, verlor sie komplett die Beherrschung, wie es jeder Mutter in dieser Situation passieren würde.»

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Der Text ist in der dritten Person geschrieben, weswegen nicht ganz klar ist, ob Spears ihn selber verfasst hat. Es wird beschrieben, wie sie nach ihrem öffentlichen Zusammenbruch 2007 «ein komplett neuer Mensch» geworden sei und die Leute nicht verstanden hätten, dass sich die Zeiten geändert haben. Am Ende des Briefes wird sie als selbstlose Person beschrieben, die gerne den Respekt bekommen würde, den sie verdient.

Die Geschichte, die Gallery auf fünf Tiktok-Videos aufteilt, wurde bereits mehr als eine Million Mal geklickt.

Britney sagt nichts dazu

Britney Spears selbst hat sich nicht zum Thema oder zum Brief geäußert. Stattdessen verwirrt sie Fans, Userinnen und User mit ihren Tiktok-Videos. Weswegen der eingangs erwähnte Hashtag #FreeBritney wieder trendet.

Immerhin reagierte sie am Wochenende kurz auf die allgemeine Verwirrung. «Ich bin mir bewusst, dass einige meine Posts nicht verstehen oder mögen. Aber die Bilder und Videos zeigen, dass ich glücklich bin. Ich bin so authentisch und ehrlich, wie es nur geht», schrieb sie zu einem Bibelzitat auf Instagram.

(L'essentiel/Lucia Krones)

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