#FreeBritney

06. September 2020 15:14; Akt: 06.09.2020 15:13 Print

Britney Spears kämpft gegen ihre Vormundschaft

Britney Spears macht erneut einen Anlauf, um die Vormundschaft durch ihren Vater aufzulösen. Der Anwalt der Sängerin hat einen zweiten Antrag beim Gericht eingereicht.

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Seit 2008 steht Britney Spears (38) unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears (68). Dies nach einer Reihe von öffentlichen Zusammenbrüchen des Ex-Teenie-Stars. Somit verfügt er seit rund zwölf Jahren über alle rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten seiner Tochter. Unter anderem soll Jamie darüber entscheiden können, welche Medikamente sie nimmt, für was sie ihr Geld ausgibt und mit wem sie sich trifft.

Ihre Situation will die Sängerin nun endgültig ändern und hat aus diesem Grund einen Antrag beim kalifornischen Gericht eingereicht. Der Antrag, um die Vormundschaft zu lockern, wurde aber von der Justiz wegen fehlender Dokumente zurückgewiesen.

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Middle pic has no retouches !!!!

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Nun wagen die Anwälte des Popstars einen zweiten Versuch: In dieser Woche wurden Gerichtsunterlagen eingereicht, in denen erneut Änderungen von Britneys Vormundschaft beantragt werden. Laut People steht in den Gerichtsdokumenten, dass die Sängerin von ihrem Recht Gebrauch machen möchte, selbstständig einen Vormund zu ernennen. Außerdem sei sie nicht in der Lage, ihre finanziellen Angelegenheiten zu verwalten.

In dem Antrag schlug Britney Spears die «Bessemer Trust Company of California» als Vormund vor. Somit hätte das Treuhand-Unternehmen die Vollmacht über ihre finanziellen und medizinischen Anliegen sowie ihre musikalische Karriere. Laut People unterstützt ihre Mutter Lynne Spears (65) die Entscheidung, dem Treuhand-Unternehmen die Vormundschaft zu übergeben.

Zudem verlangt der Popstar einen öffentlichen Prozess. Anstatt das Verfahren privat zu halten, wollen Britney und ihr Anwälte den Fall für ihre Fans transparent machen.

Die #FreeBritney-Bewegung schlägt schon seit einiger Zeit auf Social Media Wellen. Britneys Fans sind besorgt um den Popstar und denken, sie werde gegen ihren Willen festgehalten. Auch diverse Stars schalten sich aktuell in das Vormundschafts-Drama ein. Letztlich auch Pop-Ikone Cher. «… Will eigentlich jemand, der von ihrem Erfolg profitiert, dass sie gesund wird? Eine außenstehende Person soll ihre Ärzte und Medikamente kontrollieren», twitterte die 74-Jährige kürzlich.

(L'essentiel/Pascal Kobluk)

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