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07. Oktober 2021 22:20; Akt: 07.10.2021 22:25 Print

Britney Spears teilt gegen ihre Familie aus

Die US-Popsängerin bedankt sich, nach der Absetzung ihres Vaters als Vormund, öffentlich bei ihrem Anwalt – und stichelt zusätzlich gegen ihre Familie.

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Nach der Absetzung ihres Vaters als Vormund hat sich US-Popsängerin Britney Spears (39) öffentlich bei ihrem Anwalt bedankt – und einen Seitenhieb auf ihre Familie ausgeteilt. «Zum Glück habe ich einen großartigen Anwalt, Mathew Rosengart gefunden, der mir geholfen hat, mein Leben zu verändern», schrieb sie am Mittwoch (Ortszeit) bei Instagram und versah den Eintrag mit einer roten Rose.

Dazu stellte sie ein künstlerisches Bild, auf dem nach Beschreibung der Sängerin eine Frau einer anderen zur Hilfe eilt. «Das Bild ist alles für mich, ich könnte weinen», ergänzte Spears. Sie rate dringend dazu, einem Freund, der in Nöten stecke, zu helfen. Dazu schrieb die 39-Jährige: «Wenn du wie meine Familie bist, die Dinge sagt wie Sorry, du stehst unter Vormundschaft.... und wahrscheinlich denkt, dass du anders bist und sie dich zum Narren halten kann!!!!»

Vormundschaftsregelung bleibt bestehen

Eine Richterin hatte Britney Spears’ 69 Jahre alten Vater, Jamie Spears, vergangene Woche in Los Angeles als Vormund seiner berühmten Tochter abgesetzt. Richterin Brenda Penny kam bei einer Anhörung damit einem Antrag der Anwälte der Sängerin nach. Das Gericht setzte zunächst den Buchhalter John Zabel vorübergehend – bis zum Jahresende – als Vormund für die Finanzen der Sängerin ein.

Jamie Spears hatte seit 2008 die Vormundschaft für seine Tochter inne, nachdem die Sängerin wegen privater und beruflicher Probleme psychisch zusammengebrochen war. Zunächst verwaltete Jamie Spears das Vermögen und private Anliegen seiner Tochter. 2019 trat er kürzer, blieb aber für die Finanzen zuständig.

Der Richterspruch war nur ein Teilsieg für den Popstar, denn die Vormundschaftsregelung bleibt zunächst bestehen. Die nächste Anhörung in dem Fall, soll laut US-Medienberichten voraussichtlich im November stattfinden. Dann könnte das Gericht über die mögliche Aufhebung aller Auflagen entscheiden.

(L'essentiel/Katrin Ofner)

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