#FreeBritney

08. Oktober 2020 14:46; Akt: 08.10.2020 14:47 Print

Britneys Anwalt vergleicht sie mit Koma-​​Patientin

In einer neuen Anhörung im Vormundschaftsprozess von Britney Spears hat ihr Anwalt angegeben, ihr geistiger Zustand gleiche dem einer komatösen Person.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Während einer Anhörung am Mittwoch im laufenden Vormundschaftsprozess von Britney Spears (38) hat ihr Anwalt Sam Ingham die mentale Verfassung der Sängerin mit deiner Koma-Patientin verglichen. Auslöser dafür war, dass das Gericht einen Antrag seitens der Pop-Ikone überprüfte, der neben ihrem Vater Jamie Spears (68) einen weiteren Vormund vorsieht.

Um sicherzugehen, ob dies wirklich Britneys Wille ist, verlangte das Gericht, dass Britney eine eidesstattliche Erklärung unterschreibt. Ingham gab jedoch an, dass die Sängerin nicht in der Lage dazu sei, und verglich ihren Geisteszustand mit jenem einer komatösen Patientin, indem er anmerkte, dass im Falle eines Komas auch die Anwältin oder der Anwalt im Namen der Betroffenen sprechen könne.

Der Anwalt stellte zwar klar, dass Britney nicht wirklich im Koma liegt, sagte aber aus, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage sei, einer rechtlichen Regelung zuzustimmen. Das Gericht entschied schließlich, die Entscheidung auf ein anderes Datum zu vertagen.

Britney will nicht mehr auftreten

Weiter gab Ingham an, dass die mehrfache Grammy-Gewinnerin nicht mehr performen wolle, ihr Vater sie jedoch dazu dränge. Britney wurde 2008 für unmündig erklärt, nachdem sie mehrere Nervenzusammenbrüche erlitten hatte. Besorgte Fans machen sich nun schon seit Monaten mit dem Hashtag #FreeBritney für die Unabhängigkeit der Sängerin stark.

So verfügt ihr Vater seit rund zwölf Jahren über alle rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten seiner Tochter. Dabei kann er nicht bloß über ihr umgerechnet rund 55 Millionen Euro schweres Vermögen entscheiden, sondern etwa auch über medizinische Entscheidungen und mit wem sie sich trifft.

(L'essentiel/Stephanie Vinzens)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • schnee@da am 08.10.2020 20:02 Report Diesen Beitrag melden

    net worth is $59 million

Die neusten Leser-Kommentare

  • schnee@da am 08.10.2020 20:02 Report Diesen Beitrag melden

    net worth is $59 million