Halleluja

02. September 2020 11:37; Akt: 02.09.2020 11:37 Print

Das kosten Kanye Wests Gottesdienste

Mit seinen «Sunday Services» tourt Kanye West als Prediger durch die USA. Jetzt hat der Sänger verraten, was ihn der Spaß im letzten Jahr gekostet hat.

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Kanye West beschäftigt sich seit 2016 intensiv mit dem Evangeliums. (Bild: DPA/Michael Wyke)

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Musiker, Präsidentschaftskandidat, Apostel: Kanye West (43) hat seine Karriere und Pläne nicht nur breit aufgestellt, sondern schaut bei ihrer Verwirklichung auch nicht unbedingt aufs Geld. Zwar ist noch nicht bekannt, was ihn seine fixe Idee, um das Amt des US-Präsidenten anzutreten bis jetzt gekostet hat, dafür plaudert der Rapper in einem Podcast-Interview fröhlich über den Zaster, den er in seine Gottesdienste investiert hat.

Mit einer ganzen Schar an gläubigen Crew-Mitgliedern pilgert West quer durch die USA und hält die sogenannten «Sunday Services» an den unterschiedlichsten Orten ab. Die bombastischen Gottesdienste finden nicht nur am angrenzenden Gelände seiner Ranch in Wyoming statt, sondern im letzten Jahr unter anderem auch in Los Angeles, Houston, Chicago oder im südlichen Louisiana. Außerdem gab es Ausflüge zum Musikfestival Coachella und sogar bis nach Jamaika.

«Sunday Service» kostet Millionen

Nach eigenen Angaben kosteten die «Sunday Services» Kanye im vergangenen Jahr insgesamt 50 Millionen US-Dollar! Darunter fallen die Reisekosten für seine 120-köpfige Belegschaft, Kirchenuniformen, Saalmieten und notwendiges technisches Equipment. Um diesen Batzen zu finanzieren, haben ihm die Einnahmen aus seiner Sneaker-Schuhlinie «Yeezy» geholfen, erzählt der selbst ernannte Gospel-Prediger.

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«Ich habe alles, was ich fürs Yeezy-Marketing hatte, in die Sunday Services gesteckt», so West im Podcast-Interview. «Die Yeezys verkauften sich von selbst. Anstatt dafür Werbung zu machen, habe ich in die Kirche investiert. Ich habe in die Verbreitung des Evangeliums investiert», schließt Kanye stolz. Der göttliche Ruf habe ihn 2016 erreicht, als er sich während eines Krankenhausaufenthaltes intensiv mit der Heiligen Schrift beschäftigte. «Gott hat mich einige Male in die Knie gezwungen», erklärt Kanye. «Als ich im Krankenhaus war, begann ich, die Bibel zu lesen. Damit hat mich Gott getroffen.» Salbungsvoll richtet er seine abschließenden Worte an seinen Geprächspartner Nick Cannon: «Weißt du, Gott ruft uns alle zu sich, aber er macht es auf unterschiedliche Art und Weise.»

(L'essentiel/red)

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