Spenden-Aktion

04. Mai 2018 07:00; Akt: 03.05.2018 21:49 Print

Der Papst versteigert seinen Lamborghini

Papst Franziskus will seinen Lamborghini loswerden. Der Supersportwagen kommt in diesen Tagen unter den Hammer und soll zwischen 250.000 und 350.000 Euro einbringen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Ende 2017 hatte Lamborghini Papst Franziskus den Supersportwagen Huracán geschenkt. Nun will das Kirchenoberhaupt das Auto für wohltätige Zwecke versteigern. Der Lamborghini ist aufgelistet im Online-Katalog des traditionsreichen Auktionshauses Sotheby's.

Sonderanfertigung

Der Huracán ist eine Sonderanfertigung und produziert 580 Pferdestärken aus seinem 5-Liter-Motor, in dem zehn Zylinder arbeiten. Mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe schafft der Lamborghini runde 320 km/h und beschleunigt in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Der vom Papst höchstpersönlich signierte Sportwagen kommt am 12. Mai in Monaco unter den Hammer und soll zwischen 250.000 und 350.000 Euro einbringen. Der Erlös wird zu 70 Prozent an Wiederaufbauprojekte der irakischen Ninive-Ebene gespendet, darunter die von der Terrormiliz Islamischer Staat zerstörte Stadt Mossul. Die restlichen 30 Prozent kommen zu gleichen Teilen Projekten in Zentralafrika sowie einer medizinischen Hilfsorganisation zu Gute.

Papst fährt Ford

Der Wagen trägt eine Bianco-Monocero-Lackierung mit goldenen Zierstreifen in Giallo Tiberino und wurde bei der Übergabe im November vom Papst signiert. Auch wenn seit der Übergabe bereits ein halbes Jahr vergangen ist, soll der Lamborghini bisher kaum gefahren worden, wie das Auktionshaus versichert.

Der Papst fährt lieber einen dezenten Ford Focus aus der vatikanischen Dienstwagenflotte, angeblich besitzt er zudem einen weißen Renault R4, Baujahr 1984. Der hat sozial verträgliche 34 PS.

(L'essentiel/fur/GS)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Franziskum am 24.07.2018 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Wie immer wird das Geld in fremde Länder gespendet anstatt dass man sich mal um die eigene immer ärmer werdende Bevölkerung kümmert.

  • Heng am 04.05.2018 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Als ‚Hupe‘ hat er bestimmt eine 100kg Glocke.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Franziskum am 24.07.2018 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Wie immer wird das Geld in fremde Länder gespendet anstatt dass man sich mal um die eigene immer ärmer werdende Bevölkerung kümmert.

  • Heng am 04.05.2018 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Als ‚Hupe‘ hat er bestimmt eine 100kg Glocke.