Chadwick Boseman

30. August 2020 20:21; Akt: 30.08.2020 20:34 Print

Die Stars nehmen Abschied vom «Black Panther»

Instagram und Twitter ist voller Liebeserklärungen an den mit nur 43 Jahren verstorbenen Schauspieler Chadwick Boseman. Ein Best-of.

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Mit seiner Hauptrolle als Königssohn T’Challa im Superheldenfilm «Black Panther» wurde er weltberühmt – und zu einer Identifikationsfigur des schwarzen Amerika. Am Freitag ist der US-Schauspieler Chadwick Boseman mit nur 43 Jahren an Krebs gestorben, wie seine Familie am Freitagabend «mit unermesslicher Trauer» mitteilte.

Die Anteilnahme auf Social Media ist riesig: Am Samstag haben sich unzählige Hollywoodstars und Politiker zum Tod des beliebten Kollegen geäußert. Sportler wie Basketball-Größe LeBron James (35) etwa haben Boseman öffentlich mit gekreuzten Fäusten vor der Brust – dem Wakanda-Gruß aus «Black Panther» – geehrt:

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✖️FOREVER‍♂️‍♀️

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Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton widmete beim Belgien-Qualifying seine 93. Pole Position dem verstorbenen Schauspieler. Beim Aussteigen aus dem Auto kreuzte auch er die Arme vor der Brust. «Black Panther» gilt wegen des schwarzen Superhelden als wichtiger Schritt für die Gleichberechtigung in Hollywood.

Die Kollegen aus «Black Panther» meldeten sich ebenfalls mit Tributen via Instagram. Schauspielerin Angela Bassett (62), die in «Black Panther» Bosemans Mutter spielt, schreibt: «Die Hingabe dieses jungen Mannes war inspirierend, sein Lächeln ansteckend, sein Talent nicht von dieser Welt.»

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Talkshow-Host Trevor Noah meldete sich ebenfalls mit einer Hommage: «Ja, er war unser König», schreibt der 36-Jährige. «Aber nicht, weil er regierte, sondern weil er uns mit allem, was er getan hat, diente.» Er habe einen Held auf dem Bildschirm, aber auch im echten Leben gewesen. Boseman, der seine Krankheit bis zuletzt geheim gehalten hatte, setzte sich aktiv gegen Rassismus, für die "Black-Live-Matters"-Bewegung und junge Krebspatienten ein.

US-Vizepräsidentschafts-Kandidatin Kamala Harris (55) pflegte mit Boseman offenbar ein enges Verhältnis: «Mein Herz ist gebrochen. Mein Freund Chadwick Boseman war brilliant, gutmütig, gebildet und bescheiden. Er ist zu früh gegangen, aber sein Leben hat etwas bewegt», schreibt die Politikerin, die wie Boseman an der Howard-Universität in Washington studiert hat.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama (59) erinnert sich: «Als ich ihn im Weißen Haus traf, war sofort klar, dass er gesegnet war. Er war jung, begabt und schwarz und hat uns mit dieser Power einen Superhelden gegeben, zu dem unsere Kinder aufschauen konnten – und das alles während er Schmerzen litt. Was für eine Nutzung seiner Jahre.»

Die Freunde aus anderen Marvel-Filmen meldeten sich ebenfalls zu Wort: Als «einen der nettesten, echtesten Menschen, den ich jemals getroffen habe», beschreibt «Thor»-Darsteller Chris Hemsworth (37) seinen Superhelden-Kollegen.

Nicole Kidman (53), die mit ihrer Rolle in «Aquaman» ebenfalls zu der Marvel-Familie zählt, erinnert sich in ihrem Post, wie sie Boseman bei den Oscars traf.

«Hulk»-Schauspieler Mark Ruffalo in seiner Hommage: «Bruder, du warst einer der ganz Großen.»

(L'essentiel/Christina Duss)

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