Gosling, Affleck, Kidman

26. Februar 2017 19:08; Akt: 26.02.2017 19:10 Print

Diese Oscar-​​Nominierten waren nicht immer so gut

Bevor ein Schauspieler den wichtigsten Filmpreis abholen kann, muss er meist ganz unten durch. Diese zehn Nominierten sind das beste Beispiel dafür.

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Es darf behauptet werden, dass alle Oscar-Nominierten 2017 in Filmen mitwirken, die gut, intelligent, schön gemacht oder zumindest cool sind. Doch dass diese Schauspiel-Elite auch schon in Filmen mitwirkte, die alles andere als gelungen sind, würde wohl kaum jemand erwarten.

Wussten Sie zum Beispiel, dass Ryan Gosling zum ersten Mal 1989 im Mickey Mouse Club (übrigens zusammen mit Britney Spears, Christina Aguilera und Justin Timberlake) auftrat und in einer üblen Serie namens «Are You Afraid of the Dark?» spielte? Oder dass Michelle Williams, nominiert für einen Oscar als beste Nebendarstellerin in «Manchester by the Sea», ihre Brötchen als Groupie in «Baywatch» verdiente?

Welchem Oscar-Nominierten 2017 gewisse frühere Auftritte wohl zumindest peinlich sind, sehen Sie hier:

Casey Affleck, nominiert als bester männlicher Hauptdarsteller in «Manchester by the Sea», spielte 1999 in «American Pie» mit. Noch Fragen?

Nicole Kidman, nominiert als beste weibliche Nebendarstellerin in «Lion» (es wäre ihr vierter Oscar), tauchte 2011 im Trash-Movie «Meine erfundene Frau» mit Adam Sandler auf und spielte dort die völlig durchgeknallte Devlin Adams an der Seite von Jennifer Aniston.

Ryan Gosling könnte am Sonntag einen Oscar für «La La Land» gewinnen. Doch auch er kennt schauspielerische Tiefpunkte. Diese erreichte er in der Serie «Are You Afraid of the Dark?», wo er Jamie Leary, ein vom Tod fasziniertes Kind spielt.

Michelle Williams hofft auf ein Goldmännchen für die beste weibliche Nebenrolle in «Manchester by the Sea». Dass sie in diese Position kommt, hätte wohl niemand gedacht, als sie 1993 in «Baywatch» als Groupie von Hobie (dem Sohn von Mitch Buchannon, gespielt von David Hasselhoff) auftauchte.

Andrew Garfield ist für seine Leistung in «Hacksaw Ridge» als bester Hauptdarsteller nominiert. Dabei geht sein Auftritt in der trashigen britischen TV-Serie «Swinging» schnell vergessen.

Octavia Spencer ist nominiert als beste weibliche Nebenrolle in «Hidden Figures». Dass ihre Karriere nach «Dinner for Schmucks», wo sie Madame Nora spielt, eine Frau, die Schwingungen von toten Tieren empfangen kann, überhaupt noch weiterging, grenzt an ein Wunder.

Michael Shannon hat gute Chancen als bester Nebendarsteller in «Nocturnal Animals» ausgezeichnet zu werden. Aber auch er hat mal in nicht so tollen Filmen mitgewirkt. «Bad Boys II» ist ein schönes Beispiel dafür.

Emma Stone wird für ihre Leistung in «La La Land» von allen Seiten gelobt – ein Oscar als beste Darstellerin scheint in greifbarer Nähe. Das muss gut tun. Denn ihr Auftritt in «Aloha» vor zwei Jahren wurde belächelt.

Denzel Washington ist als bester Hauptdarsteller in «Fences» nominiert. Dabei musste er heftige Kritik wegen seiner Leistung in «The Bone Collector» einstecken.

Viggo Mortensen will den Oscar als bester Hauptdarsteller in «Captain Fantastic» haben. Als er 1995 in «The Prophecy» (ein Film, so schlecht, dass er schon wieder gut ist) spielte, hätte das wohl niemand erwartet.

(L'essentiel/lme)

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