US-Proteste

01. Juni 2020 14:16; Akt: 01.06.2020 14:28 Print

Diese Promis sind an vorderster Front

Celebs werden aktiv im Kampf gegen Rassismus, unterstützen Protestierende mit Spenden und gehen selbst auf die Straße.

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Nach dem Mord an George Floyd setzen sich Demonstrierende in den USA auf der Straße lautstark gegen rassistische Polizeigewalt ein. Zahlreiche Promis schließen sich an und laufen mit Transparenten mit (mehr dazu oben in der Bildstrecke) oder melden sich auf Social Media zu Wort.

Neben Schauspielerin Taraji P. Henson (49) teilte unter anderem auch Musiker John Legend (41) via Twitter ein Zitat vom Bürgerrechtler Martin Luther King: Nur mit sozialer Gerechtigkeit und Fortschritt seien Aufstände zu vermeiden.

Weitere Celebs solidarisieren sich gegen Rassismus und reagieren nicht nur mit Kommentaren, sondern wollen Demonstrantinnen und Demonstranten mit Spendengeldern helfen.

Unterstützung für Protestierende

Der Komponist Lin-Manuel Miranda (40) teilte auf Twitter Vorschläge für Organisationen, an die gespendet werden kann, damit Demonstrierende Hilfe bekommen. Zahlreiche User kamen seinem Ruf nach und auch Promis beteiligten sich mit Beiträgen.

Neben den Musikerinnen Kehlani (25) und Janelle Monaé (34), spendeten unter anderem auch «Old Town Road»-Rapper Lil Nas X (21), die Schauspieler Seth Rogen (38) und Steve Carell (57) sowie Schauspielerin Jameela Jamil (34) jeweils 1000 US-Dollar (etwa 950 Euro) an den Minnesota Freedom Fund.

Die Non-Profit-Organisation hilft Demonstrantinnen und Demonstranten dabei, nach einer Festnahme für ihre Kaution aufzukommen und juristische Hilfe zu erhalten.

Chrissy Teigen (34) erhöhte ihren ursprünglichen Betrag von 100’000 auf 200’000 US-Dollar (rund 190’000 Euro) – laut ihr brauche es mehr Geld, um den Inhaftierten zur Seite zu stehen.

Auch Rapper Jay Park (33) setzt sich ein: Er hat zehntausend US-Dollar (9’500 Euro) an die Black-Lives-Matter-Bewegung gespendet.

Schauspielerin klärt auf

Gemma Chan (37) ist es wichtig, dass Menschen etwas Grundlegendes in Bezug auf Rassismus realisieren: «Dieses Thema verschwindet nicht, nur weil es nicht mehr trendet.» Sie teilt auf Instagram unter anderem einen Post, der über die Privilegien weißer Menschen aufklärt.

Dabei zeigt sie auch Wege auf, wie man den Kampf gegen Rassismus unterstützen kann: «Bilde dich. Unterzeichne Petitionen. Schreibe oder ruf an. Spende.»

(L'essentiel/Stephanie Vinzens/Alisa Fäh)

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