Tod von Bud Spencer

01. Juli 2016 10:57; Akt: 01.07.2016 11:03 Print

Ein letztes Ciao für einen bärenstarken Typen

Sie waren zwei wie Pech und Schwefel: Terence Hill hat sich in Rom von seinem früheren Filmpartner und Busenfreund Bud Spencer verabschiedet.

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Gemeinsam mit Terence Hill haben hunderte Fans Publikumsliebling Bud Spencer in Rom die letzte Ehre erwiesen. Eine Live-Band spielte am Donnerstag Lieder aus den Filmen der beiden. Die Zuschauer, die keinen Platz in der Kirche an der Piazza del Popolo gefunden hatten, klatschten und machten zahllose Fotos und Videos. Nach der ungefähr anderthalbstündigen Trauerfeier wurde der Sarg des am Montag im Alter von 86 Jahren gestorbenen Schauspielers unter großem Beifall aus der Kirche Santa Maria in Montesanto getragen.

Terence Hill (77), der laut der Nachrichtenagentur Ansa zunächst wortlos in das auch «Kirche der Künstler» genannte Gotteshaus gegangen war, kam im Anschluss zu den vielen Fans und wurde von ihnen umringt. Viele schossen Selfies mit dem Italiener, der an der Seite von Bud Spencer in zahlreichen Prügel-Filmen weltbekannt und auch in Deutschland äußerst beliebt geworden war.

«Ich weiß schon, was er sagen wird»

«Mit Bud war es immer eine Freude. Ich weiß schon, was er sagen wird, wenn wir uns dereinst wiedersehen werden: Wir haben nie gestritten», sagte Hill laut Ansa bei der Trauerfeier. So habe Bud es immer getan, wenn sich die beiden bei Spencer zu Hause getroffen und Spaghetti gegessen hätten. «Der Grund ist, wir haben uns respektiert, wir haben uns gemocht, und zusammen hatten wir Spaß.»

Er selbst habe in Spanien just an dem Ort von dem Tod seines Freundes erfahren, an dem sich die beiden seinerzeit zum ersten Mal begegnet seien.

Nach dem Bad in der Menge musste sich Hill, den viele Zuschauer bei seinem bürgerlichen Namen Mario Girotti riefen, zu einem Taxi durchkämpfen und fuhr schließlich unter viel Applaus davon.

Hunderte hatten bereits vor der Trauerfeier vor der Kirche ausgeharrt, um sich von dem beliebten Schauspieler, der bürgerlich Carlo Pedersoli hieß, zu verabschieden. Etliche Fans trugen T-Shirts mit dem Konterfei des Neapolitaners und dem Schriftzug «Ciao, Bud Spencer». Eine Live-Band spielte Musik aus den Filmen des kongenialen Duos. Auch einige Deutsche waren in der Menschenmenge und nahmen Abschied von Bud Spencer.

(L'essentiel/dpa)

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