Missbrauch

31. Mai 2019 09:07; Akt: 31.05.2019 09:08 Print

Elf neue Anklagen gegen R. Kelly

Die Anklageschrift des Sängers R. Kelly wird länger. In einer Woche soll er wieder vor Gericht erscheinen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Staatsanwaltschaft von Chicago hat am Donnerstag elf neue Anklagen wegen Sexualstraftaten gegen den US-Sänger R. Kelly erhoben. Es handele sich jedoch nicht um neue Fälle, teilte Kellys Anwalt Steve Greenberg am Donnerstag auf Twitter mit.

Die Staatsanwaltschaft habe in einem zehn Jahre alten Fall neue Vorwürfe gegen Kelly erhoben. In einer Woche soll Kelly deshalb wieder vor Gericht erscheinen.

Bis zu 30 Jahre Haft

Der 52-Jährige ist bereits wegen schweren sexuellen Missbrauchs in zehn Fällen angeklagt. Betroffen sind vier Frauen, von denen drei zum Zeitpunkt der vorgeworfenen Taten noch minderjährig waren. Örtlichen Medienberichten zufolge drohen Kelly wegen einiger der Anklagepunkte bis zu 30 Jahre Haft.

Kelly war im Februar verhaftet worden, kam aber auf Kaution frei. Dem durch Hits wie «I Believe I Can Fly» bekannten Musiker wird bereits seit zwei Jahrzehnten von Missbrauchsvorwürfen verfolgt. 2002 wurde Anklage gegen ihn wegen Kinderpornografie erhoben, doch wurde er sechs Jahre später freigesprochen.

(L'essentiel/roy/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.