Chadwick Boseman

29. September 2020 19:19; Akt: 29.09.2020 19:28 Print

Er gab Sienna Miller einen Teil seiner Gage

In einem Interview erzählt Sienna Miller, dass Co-Darsteller Chadwick Boseman beim Film «21 Bridges» auf einen Teil seiner Gage verzichtet habe, damit sie mehr verdienen konnte.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Genau einen Monat ist es her, seit «Black Panther»-Star Chadwick Boseman mit nur 43 Jahren an Darmkrebs starb. Mit seiner Hauptrolle als Königssohn T’Challa im Superheldenfilm «Black Panther» wurde er weltberühmt – und zu einer Identifikationsfigur des schwarzen Amerika. Nun spricht seine Co-Darstellerin in «21 Bridges», Sienna Miller (38), in einem neuen Interview mit Empire erstmals über die Zusammenarbeit.

«Ich wusste nicht, ob ich diese Story öffentlich teilen soll – und habe es bisher auch nicht getan. Aber ich werde sie jetzt erzählen, weil ich glaube, dass sie viel darüber aussagt, wer er war», sagt Miller im Interview und erzählt eine erstaunliche Geschichte, die von der nach wie vor herrschenden Lohnungleichheit in Hollywood und einem Mann, der etwas dagegen unternimmt, handelt.

Chadwick Boseman gleicht aus

«Es war ein Film mit einem ziemlich großen Budget, und ich habe eine Gage gefordert, die das Studio nicht zahlen wollte», erzählt Miller. Der Film sei zu einer Zeit entstanden, zu der sie eigentlich gar nicht drehen wollte, aber sie wäre bereit gewesen, sich umstimmen zu lassen, wenn man sie denn entsprechend entlohnt hätte.

Boseman, der Miller unbedingt dabeihaben wollte, habe darauf einen Teil seiner eigenen Gage an sie abgetreten, damit seine Schauspielkollegin besser bezahlt werden konnte. Der verstorbene Boseman habe damals gesagt, dass dies der Betrag sei, den sie auch verdient habe. «Es war das Erstaunlichste, was ich jemals erlebt habe», sagt Miller im Interview mit Empire.

(L'essentiel/Christina Duss)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.