23-jährige Studentin

08. Oktober 2017 13:02; Akt: 08.10.2017 13:05 Print

Erste «Miss Rollstuhl» in Warschau gekürt

Eine Studentin aus Weißrussland hat sich gegen 23 Mitbewerberinnen durchgesetzt. Bei dem Wettbewerb ging es auch um Persönlichkeit und Engagement.

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«Kämpft gegen Eure Ängste»: Die «Miss Rollstuhl» Alexandra Schischikowa in der Mitte, flankiert von der Zweitplatzierten Südafrikanerin Lebohang Monyatsi (r.) und der drittplatzierten Polin Adrianna Zawadzinska. (7. Oktober 2017) (Bild: Czarek Sokolowski/AP)

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Eine Studentin aus Weißrussland ist zur ersten weltweiten «Miss Rollstuhl» gekürt worden. «Kämpft gegen Eure Ängste», sagte die 23-jährige Alexandra Schischikowa, die am Samstag in der polnischen Hauptstadt Warschau gekrönt wurde. Die Studentin der Psychologie und Sozialpädagogik setzte sich bei dem Wettbewerb gegen mehr als 20 Mitbewerberinnen durch. Auf Platz zwei kam die Südafrikanerin Lebohang Monyatsi, gefolgt von der Polin Adrianna Zawadzinska.

Insgesamt 24 junge Rollstuhlfahrerinnen aus 19 Ländern waren zu dem ungewöhnlichen Wettbewerb angetreten, bei dem es nicht nur um gutes Aussehen, sondern auch um Persönlichkeit und soziales Engagement ging. Die Teilnehmerinnen von «Miss Wheelchair World» waren zuvor entweder in nationalen Wettbewerben gekürt oder von Nichtregierungsorganisationen ausgewählt worden. Organisiert wurde die Veranstaltung von der in Polen ansässigen Only One Foundation.

Nicht nur das Aussehen zählt

Ziel sei es, «das Bild von Frauen in Rollstühlen zu verändern, damit sie nicht nur auf diese Eigenschaft reduziert werden», sagte die Jury-Vorsitzende Katarzyna Wojtaszek-Ginalska. «Nicht das Aussehen zählt am meisten», betonte die ebenfalls im Rollstuhl sitzende Mitbegründerin des Wettbewerbs. Ganz unwichtig sei dies zwar nicht. «Aber wir haben vor allem auf ihre Persönlichkeit geachtet, ihre täglichen Aktivitäten, ihr Engagement, ihr Sozialleben, ihre Pläne», sagte sie.

Die Bewerberinnen traten sowohl in landestypischen Trachten als auch in Cocktail- und Abendkleidern auf und präsentierten ausgefeilte Rollstuhl-Choreographien. Außerdem sprachen sie über ihre Erfahrungen mit ihrer Behinderung und ihre Gedanken dazu. Eine Rollstuhlfahrerin aus Deutschland war nicht dabei. Die aus Frankreich angereiste Nadjet Meskine, die sich als Model und Fußballspielerin betätigt, wurde zur «Miss Lächeln» gewählt.

(L'essentiel/chi/afp)

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