Trudeau zum Megxit

14. Januar 2020 18:03; Akt: 14.01.2020 18:07 Print

«Es gibt noch viele Diskussionen»

Der kanadische Premierminister habe der Queen zugesichert, einen Teil der Security-Kosten für Meghan und Harry zu übernehmen, hieß es. Jetzt krebst Justin Trudeau zurück.

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Als britische Royals werden Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) von Scotland Yard überwacht – was die Briten 1,2 Millionen Euro pro Jahr kostet. Wer aber wird für die Sicherheit des Paars zuständig sein, wenn es künftig einen Großteil seiner Zeit in Kanada verbringen wird?

Laut der Zeitung Evening Standard soll der kanadische Premierminister Justin Trudeau (48) der Queen versichert haben, dass er dafür sorgen werde, dass die kleine Familie in Kanada sicher leben kann. Kanada werde die Hälfte der Sicherheitskosten übernehmen, hieß es.

«Kanadier stehen hinter den Royals»

Am Montagabend hat der Premier nun in einem Interview mit dem kanadischen TV-Sender Global News offiziell Stellung dazu bezogen. Und ganz so klar scheint das Finanzielle noch nicht geregelt zu sein: «Ich denke, die meisten Kanadier stehen der Idee, Royals hier zu haben, sehr unterstützend gegenüber», so der Regierungschef. «Aber wie das aussieht und welche Art von Kosten das beinhaltet, darüber gibt es noch viele Diskussionen zu führen.»

Die Frage, wer die Sicherheitskräfte bezahlen wird, sei «Teil der Überlegungen, die es noch geben muss». Dazu müssten Harry und Meghan zunächst weitere Entscheidungen treffen. Allgemein werde ihnen in Kanada aber ein «Gefühl von Wertschätzung» entgegengebracht, so Trudeau.

Konkrete Entscheidungen in einigen Tagen

Am Montagnachmittag trafen sich Queen Elizabeth (93), Prinz Charles (71) und Prinz William (37) mit Prinz Harry zu einer privaten Krisensitzung auf Schloss Sandringham. Man habe «sehr konstruktive» Gespräche geführt, teilte die Monarchin anschließend in einer offiziellen Erklärung mit.

«Meine Familie und ich unterstützen das Vorhaben von Harry und Meghan, ein neues Leben als junge Familie zu beginnen.»

Es handle sich aber um «komplexe Angelegenheiten». Endgültige Entscheidungen kündigte die Königin für die «kommenden Tage» an.

(L'essentiel/kfi/SDA)

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