Würge-Attacke

13. August 2018 12:47; Akt: 13.08.2018 12:56 Print

Escort-​​Girl erhebt schwere Vorwürfe gegen Jan Ullrich

Jan Ullrich hält sich aktuell in einer Entzugsklinik auf. Derweil plaudert ein Vertrauter des Callgirls in deutschen Medien angebliche Details der verhängnisvollen Nacht aus.

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Schwierige Zeiten für den einstigen Hochleistungssportler Jan Ullrich: Erst randalierte der 44-Jährige auf Mallorca auf dem Grundstück seines Nachbarn Til Schweiger, dann attackierte er in einem Frankfurter Luxushotel eine Prostituierte derart heftig, dass nun die Staatsanwaltschaft ermittelt. Alkohol und Drogen zerstören das Leben des einstigen Tour-de-France-Gewinners von 1997 und Olympiasiegers von 2000.

In der «Bild» berichtet nun ein «Vertrauter» des «Escort-Girls Brandy», die 31-Jährige Nigerianerin sei vorab an der Lobby für einen dreistündigen Einsatz bezahlt worden (600 Euro) und sei dann auf eine verwüstete Hotelsuite voller Drogen gestoßen. Auf dem Boden hätten Kondome gelegen und zwei Flaschen Whisky.

Der nackt auf dem Bett liegende Jan Ullrich habe eine weitere Flasche in der Hand gehabt. Ullrich habe auf sie benommen gewirkt und sei rasch zudringlich geworden: «Ich bat ihn darum, mich mit Respekt zu behandeln. Wollte mit ihm zuerst die Praktiken besprechen. Er wollte ungeschützten Sex, das lehnte ich ab. Da beschimpfte er mich.» Die Frau habe daraufhin ihren Fahrer gerufen.

«Gib mir mein Geld zurück»

Der Vertraute von Brandy berichtet weiter, Ullrich habe die 31-Jährige geschlagen und am Oberkörper verletzt. Daraufhin sei sie gestürzt und habe noch versucht, sich ins Bad zu retten. Doch Ullrich habe sie festgehalten und gewürgt «bis ihr schwarz vor Augen wurde». Laut dem Fahrer der Frau soll Ullrich noch «gib mir mein Geld zurück, Schlampe», gerufen haben. Hotel-Mitarbeiter alarmieren die Polizei, später wird Ullrich festgenommen.

Ein kroatischer Box-Promoter, der laut «Bild» «zu Ullrichs besten Freunden gehört», widerspricht den Aussagen des Vertrauten des Escort-Girls. Die Frau habe bereits nach eineinhalb anstelle der vereinbarten drei Stunden gehen wollen. Ullrich habe die Frau geschubst, dies sei aber «die einzige Berührung gewesen». Weil er sich betrogen gefühlt habe, soll auch Ullrich selbst die Polizei gerufen haben.

(L'essentiel)

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