Hirnblutung

22. März 2019 16:34; Akt: 22.03.2019 16:38 Print

GoT-​​Star Emilia Clarke wäre fast gestorben

Die Schauspielerin spricht erstmals über ihren Gesundheitszustand und offenbart, dass sie bereits zwei Hirnblutungen erlitten hat.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Mit ihrer Rolle als Daenerys Targaryen gehört Emilia Clarke (32) zu den Stars der Erfolgsserie «Game of Thrones». Ob sie das Staffelfinale noch erleben würde, war jedoch lange unklar, wie sie in einem Gastbeitrag für «The New Yorker» nun enthüllte: Während den Dreharbeiten zu «Game of Thrones» hatte die Schauspielerin mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Die erste Hirnblutung erlitt sie kurz nachdem die Dreharbeiten zur ersten Staffel von «Game of Thrones» beendet waren. Im Februar 2011 hatte die Schauspielerin beim Fitnesstraining plötzlich starke Kopfschmerzen. Sie schleppte sich zu den Umkleidekabinen, wo sich der Schmerz «schießend, stechend, einengend» anfühlte.

Sie wollte sterben

Ein MRI zeigte: Emilia Clarke hatte einen lebensbedrohlichen Schlaganfall erlitten. Es folgte eine Gehirnoperation – danach konnte sie sich nicht mal mehr an ihren Namen erinnern. Sie sei in Panik geraten und habe darum gebeten, sterben zu dürfen. Der traumatische Zustand legte sich jedoch und die Schauspielerin konnte in den Alltag zurückkehren.

Die Dreharbeiten zur zweiten Staffel von «Game of Thrones» standen an. Im Krankenhaus hatte man Emilia Clarke mitgeteilt, dass sie auf der anderen Seite ihres Gehirns ein kleineres Aneurysma hatte, das jederzeit platzen konnte. Die Ärzte beruhigten sie aber und meinten, es könnte harmlos bleiben.

Die Dreharbeiten wurden für die Schauspielerin jedoch zum Albtraum, sie war ständig erschöpft: «Ich wusste nicht, was Daenerys tat. Wenn ich wirklich ehrlich bin: Ich dachte jede Minute des Tages, dass ich sterben würde.»

Erneute Hirnblutung

Ihr Zustand verschlechterte sich. 2013, nachdem die dritte Staffel von «Game of Thrones» abgedreht war, wurde ein massives Wachstum in ihrem Gehirn festgestellt. Emilia Clarke musste erneut unters Messer – und erlitt während der Operation eine Gehirnblutung. Sie musste wieder operiert werden, Teile ihres Schädelknochens wurden durch Titan ersetzt.

Als die Schauspielerin aufwachte, hätte sie «vor Schmerzen schreien» können. «Ich sah aus, als hätte ich einen grausameren Krieg als Daenerys erlebt», erklärt die 32-Jährige. Nach einem Monat im Krankenhaus habe sie alle Hoffnung verloren.

«Ich wurde dazu erzogen, mich nie zu beschweren. Es gibt immer noch Menschen, denen es schlechter geht», schreibt Emilia Clarke im Beitrag. Doch sie habe sich nur noch wie eine leere Hülle gefühlt und sei sicher gewesen, dass es mit ihr vorbei sei.

Sie will sich für junge Erwachsene einsetzen

Ihr sei gesagt worden, dass sie nicht überleben werde. Doch das hat sie – und ist dafür heute «unheimlich dankbar». Mit der Wohltätigkeitsorganisation Same You will sie sich nun für junge Erwachsene einsetzen, die Hirnverletzungen erleiden.

Sie sei «so glücklich, hier zu sein» und das Ende von «Game of Thrones» sehen zu können.

Und dieses beginnt am 14. April mit der achten Staffel – hier ist der Trailer dazu. (Video: HBO)

(L'essentiel/afa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.