Ölbohrungen in Afrika

20. Oktober 2021 21:28; Akt: 20.10.2021 21:35 Print

Harry und DiCaprio kämpfen für die Umwelt

Der Royal und der Hollywoodstar haben sich zusammengeschlossen, um gegen Ölbohrungen im Fluss Okavango vorzugehen. Auf Social Media bitten sie ihre Fans um Unterstützung.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Prinz Harry (37) und Leonardo DiCaprio (46) haben sich zusammen geschlossen, um die «unmittelbare Bedrohung» mehrerer Regionen Afrikas zu bekämpfen. Auch Schauspieler Forest Whitaker (60) und Djimon Hounsou (57) sind bei dem Projekt mit dabei, wie das US-Magazin «People» berichtet.

Das Ziel: Der Herzog von Sussex und die Schauspieler fordern in Zusammenarbeit mit dem Naturschutz vor Ort ein sofortiges Ende der Öl- und Gasbohrungen im Fluss Okavango im südlichen Afrika. Das Flussbecken durchquert Angola, Botswana und Namibia und versorgt fast eine Million Menschen sowie die Wildtiere der Region mit Wasser. Doch Ende 2020 startete ein kanadisches Öl- und Gasunternehmen mit Erkundungsbohrungen, nachdem es trotz Besorgnis der lokalen Bevölkerung eine Lizenz dafür erhalten hatte. Und genau dagegen will der Herzog von Sussex vorgehen.

«Ökosystem wird ausgeplündert»

In einem veröffentlichten Bericht in der US-Zeitung «Washington Post» warnten Prinz Harry und ein namibischer Umweltaktivist vor der «permanenten Zerstörung» durch die Bohrungen: «Wir glauben, dass so das Ökosystem für potenzielle Gewinne ausgeplündert wird. Manche Dinge im Leben lässt man am besten einfach ungestört, damit sie ihren natürlichen Zweck erfüllen können», heißt es im Bericht.

Unterstützung erhält Harry nun auch von DiCaprio: Dieser teilte kürzlich ein Video auf Instagram, in dem er seine Fans auffordert, ihren Namen in einen offenen Brief einzutragen, in dem das Ende der Bohrungen in der Gegend gefordert wird. Mit einem langen Text und detaillierten Schilderungen zur Situation vor Ort möchte er seine Community über das Problem aufklären.

Harry liegt Afrika besonders am Herzen

Prinz Harry verbrachte schon als kleiner Junge viel Zeit in Afrika – und bezeichnet den Kontinenten sogar als seine «zweite Heimat». So ist der Herzog von Sussex etwa Präsident der Organisation African Parks, die sich länderübergreifend für Natur- und Tierschutz einsetzt. Er unterstützt zudem die Rhino Conservation, die sich für Nashörner einsetzt, und gründete im Jahr 2006 eine Wohltätigkeitsorganisation zur Unterstützung junger Menschen, die von HIV und Aids in Lesotho, Botswana und Malawi betroffen sind.

(L'essentiel/Lara Hofer)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • QuickiQuacki am 26.10.2021 23:34 Report Diesen Beitrag melden

    Showgebahren gegen Bares

Die neusten Leser-Kommentare

  • QuickiQuacki am 26.10.2021 23:34 Report Diesen Beitrag melden

    Showgebahren gegen Bares