Rücktritt bald in Kraft

23. Februar 2020 20:14; Akt: 23.02.2020 20:14 Print

Harry und Meghan legen ihre Titel ab

Laut eines Statements bleiben Meghan und Harry zwar königliche Hoheiten – lassen die Titel künftig im Alltag jedoch weg. Auch «Sussex Royal» wird verschwinden.

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Lange war unklar, wie genau Meghan (38) und Harry (35) ihr künftiges Leben gestalten werden: Ihr Rücktritt als ranghohe Mitglieder der britischen Königsfamilie hat zahlreiche Fragen aufgeworfen. Diese scheinen nun aber zumindest vorläufig geklärt zu sein, denn Ende letzter Woche hat das Paar auf seiner Website ein offizielles Statement abgegeben.

Darin bestätigen Harry und Meghan unter anderem, dass sie ihre neuen, «revidierten Rollen» im Frühling antreten werden. Das Leben des Paars abseits des Buckingham Palace wird mit einer zwölfmonatigen Testphase starten. Wir fassen 5 zentrale Änderungen zusammen, die Harry und Meghan nun erwarten.

Die HRH-Titel

Ihre Titel werden Harry und Meghan offiziell behalten. Somit bleibt es streng genommen bei His Royal Highness The Duke of Sussex und Her Royal Highness The Duchess of Sussex. Auch seinen sechsten Platz in der Thronfolge verliert Harry nicht, wird betont.

Was sich jedoch ändert: Man werde davon ablassen, die genannten HRH-Titel aktiv zu nutzen. Dies, weil das Paar keine «offiziellen Pflichten» mehr ausführen werde und auch die künftige Arbeit des Paars nicht mehr im Namen der Königsfamilie stattfinde.

Die Finanzen

Bereits bei der Bekanntgabe des Rücktritts betonten Harry und Meghan, künftig finanziell unabhängig leben zu wollen. Auf ihrer Website heißt es nun: «Der Herzog und die Herzogin freuen sich darauf, bald ein professionelles Einkommen verdienen zu können.» In ihrer bisherigen Funktion als Senior Royals blieb den beiden das untersagt.

Das Sussex-Royal-Branding

Die gesamten Engagements von Meghan und Harry trugen bislang den Stempel «Sussex Royal». Damit ist nun Schluss: Wie britische Medien bereits spekulierten, wird das Paar die Bezeichnung mit dem offiziellen Rücktritt aufgeben. Rechtliche Gründe verhindern es, dass sie den Begriff «Royal» in Großbritannien weiter verwenden dürfen.

Im Statement wird allerdings darauf hingewiesen: «International gibt es keine Regelung, die eine Nutzung des Worts ‹Royal› untersagen.» Man habe sich dennoch freiwillig dazu entschieden, auch außerhalb von Großbritannien auf jegliche Varianten von «Sussex Royal» und «Royal» zu verzichten.

Die Sicherheit

Wer in Zukunft dafür bezahlt, dass Meghan und Harry mit ihrem Sohn Archie (9 Monate) in Sicherheit leben können, wird in der Erklärung nicht thematisiert. Man sei sich im Königshaus aber einig: «Effektive Sicherheitsmaßnahmen sind nach wie vor nötig.» Der Bekanntheitsgrad von Meghan und Harry führe zu vielen Risiken.

Die Charity-Arbeit

Öffentliche Auftritte und Reisen von Harry und Meghan fanden in den vergangenen Jahren mehrheitlich zu Charity-Zwecken statt. Seine wohltätige Arbeit wird das Paar auch künftig fortführen: Laut dem Statement behalten die beiden ihre Schirmherrschaften.

Dies umfasst auch diejenigen Engagements, die «als royale Schirmherrschaften klassifiziert werden». Zusätzlich arbeite das Paar momentan daran, eine neue Non-Profit-Organisation ins Leben zu rufen.

(L'essentiel/anh)

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