Buch-Update

27. Juli 2021 17:44; Akt: 27.07.2021 17:44 Print

Harry und Meghan plaudern über Prinz Philips Tod

Vor knapp einem Jahr sorgte das Buch «Finding Freedom» für Furore. Ende August soll eine aktualisierte Version erscheinen – gespickt mit den neuesten Geschehnissen der Sussexes.

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Lange mussten sie warten, dann konnten sie es endlich verschlingen, und nun dürfen sich Sussexes-Fans auf einen weiteren Leckerbissen freuen: Nach der ersten Ausgabe von «Finding Freedom», die am 11. August letzten Jahres veröffentlicht wurde und ein schmeichelhaftes Bild des Herzogs und der Herzogin von ihrem ersten Treffen im Jahr 2016 bis zu ihrem Rücktritt als Senior Royal Anfang 2020 zeichnete, soll nun eine Neuauflage erscheinen – und zwar bereits nächsten Monat.

Ausgerechnet am Todestag von Prinzessin Diana, am 31. August, legen die Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand ihr Skandal-Buch aktualisiert auf. Die Biografie – die unter Beteiligung derer, die den Sussexes am nächsten stehen, verfasst wurde – soll laut «Daily Mail» einen neuen Epilog erhalten, der weitere Fakten aus dem Leben der Royals enthüllen soll, die bisher unter Verschluss geblieben sind. Schließlich hat sich seit der ersten Veröffentlichung einiges im Leben des Prinzen und der Herzogin getan.

Werden nun alle Fragen geklärt?

«Die Neuauflage wird Hintergrundinformationen von Harry und Meghans bahnbrechendem Interview mit Oprah, Details zu ihrem Umzug nach Kalifornien, die vielen geschäftlichen Deals, an denen die Sussexes beteiligt waren und die Zukunft der Archewell-Stiftung enthalten», heißt es vom Herausgeber HarperCollins.

Demnach werden vermutlich alle unbeantworteten Fragen des Megxits diskutiert, die Royal-Fans wohl seit Monaten auf der Zunge brennen dürften. Weshalb haben sich die Sussexes ausgerechnet für eine Auswanderung nach Kalifornien entschieden? Oder: Wie kam es zum skandalträchtigen Oprah-Interview?

Ebenso soll es einen unverblümten Einblick in die Gefühlswelt des Herzog-Paares geben. So sollen auf den neuen Seiten von «Finding Freedom» die ständigen Herausforderungen, «denen sich das Paar in Bezug auf die Privatsphäre und der britische Presse gegenüber sieht und der Herzschmerz, den die beiden zum Tod von Prinz Philip empfanden», vorkommen. Weiter soll aufgedeckt werden, wie Herzogin Meghan das Trauma ihrer Fehlgeburt bis zu Lilis Geburt überwunden hat. Ihr zweites Kind Lilibet Diana kam am 4. Juli 2021 zur Welt.

Ein Buch nach dem anderen

Für ein königliches Lesevergnügen ist in den nächsten Jahren definitiv gesorgt. Erst vergangene Woche gab Prinz Harry in einem Statement auf der Archewell-Website bekannt, dass er seit einem Jahr an seinen Memoiren schreibt. Die Ende 2022 erscheinende Autobiografie schreibt der Herzog von Sussex «nicht als der Prinz, als der ich geboren wurde, sondern als der Mann, der ich geworden bin», heißt es. Seine «intimen und herzlichen Memoiren» würden sein Leben in der Öffentlichkeit von seiner Kindheit bis heute umfassen, einschließlich seines Engagements im Dienste der Krone, der militärischen Pflicht und der «Freude, die er darin gefunden habe, Ehemann und Vater zu sein.»

Kaum hat sich das Königshaus von diesem Schock erholt, kam Anfang Woche auch schon der nächste: Wie die «Daily Mail» berichtete, beinhaltet der Vertrag des 36-Jährigen mit Penguin Random House nämlich nicht nur ein, sondern insgesamt vier Bücher – und das zweite Werk aus der Feder des Prinzen wolle Harry bis zum Tod seiner Großmutter zurückhalten. Und auch Meghan soll am Deal beteiligt sein und einen Wellness-Ratgeber veröffentlichen.

« Er hat seine Seele verkauft »

Die Fans und Anhänger des britischen Königshauses sind über so viel Schreiblust nicht besonders erfreut. Auf Twitter hagelte es seit letzter Woche massenhaft Kritik an den Sussexes. So heißt es etwa, dass Prinz Harry seine Seele mit den Buchdeals verkauft habe.

Auch Royal-Expertin und Autorin Angela Levin gab auf Twitter ihren Senf dazu. Sie findet es unfassbar, dass die Sussexes behaupten, sie hätten nicht gedacht, dass Philip sterben werde und deshalb an «Finding Freedom» weitergearbeitet.

Beim Enthüllungsbuch sorgt vor allem das Veröffentlichungsdatum für Aufsehen. «Wer zum Teufel ist auf die Idee gekommen, das Buch am 31. August zu veröffentlichen? Am Todestag von Diana», schreibt etwa diese Userin.

Die neue Version von «Finding Freedom» sei nur «ihre Wahrheit», nicht «die Wahrheit», findet diese Twitter-Userin.

(L'essentiel/Katrin Ofner)

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