Böses Blut vermeiden

05. April 2020 10:57; Akt: 05.04.2020 11:09 Print

Harry will Ruf der Queen nicht weiter schädigen

Prinz Harry will keine Aufträge annehmen, die der Queen und der britischen Königsfamilie schaden könnten – egal, wie lukrativ die Angebote sind.

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Nun, da der Megxit offiziell in Kraft getreten ist, will Prinz Harry sicherstellen, dass dem Ruf der britischen Königsfamilie nicht weiter geschadet und die Queen auf keinen Fall verärgert wird. Laut der «Daily Mail» hat Harry sein und Meghans (38) Team angewiesen, keine Projekte anzunehmen, bei denen die Royals in irgendeiner Weise ins Lächerliche gezogen werden. Er habe betont, dass kein Geld der Welt die beiden dazu bringen könnte, ihre Verbindung zum Königshaus auszunutzen.

Meghans Agent aus Hollywood, Nick Collins, vertritt mittlerweile auch Harry bei allen Projekten rund um Film, Fernsehen und wohltätige Angelegenheiten. Der 35-Jährige habe dem Agenten unmissverständlich klargemacht, dass er nichts machen werde, was der Queen schaden könnte.

Harry will sich nicht lustig machen

Anonyme Quellen aus Los Angeles erzählen in der «Daily Mail», dass Harry keinen Krieg mit den Medien und keine weitere Rufschädigung auslösen möchte und sich deswegen nicht für Geld über die Royals lustig machen wolle.

Weiter heißt es: «Collins wird nur so mit Anfragen für die beiden überrannt. Sie könnten mit diesen Dutzende Millionen verdienen.» Einige der Projekte seien im Charity-Bereich und kämen infrage, beim Rest handle es sich aber hauptsächlich um Werbeanfragen.

Website der Königsfamilie ist in Wartung

Seit Mittwoch ist Harry kein Senior Royal mehr. Auf der offiziellen Website der britischen Königsfamilie lässt sich schon jetzt ein Unterschied feststellen: Wenn man nämlich auf die hochrangigen Mitglieder der Familie klickt, wird normalerweise eine Seite mit Lebenslauf und Arbeitsschwerpunkten geöffnet.

Auf der Seite von Prinz Harry erscheint aber die Meldung: «Access denied» (Zugang verweigert). Wahrscheinlich werden die Informationen über Harry nun, da er nicht mehr zu den ranghohen Mitgliedern der Familie gehört, inhaltlich überarbeitet.

Das Königshaus hat Imageprobleme

Es macht Sinn, dass Harry seiner Großmutter nicht weiter Probleme aufhalsen will. Denn nicht nur der Megxit bereitete der Queen in den vergangenen Monaten Sorgen. Der Epstein-Skandal, in den ihr Sohn Prinz Andrew (60) verwickelt ist, sorgte lange für Negativschlagzeilen. Wegen der anhaltenden Probleme musste sogar die Hochzeit von Prinzessin Beatrice (31) mehrmals verschoben werden.

Außerdem hat sie ihren zehn Monate alten Urenkel Archie, Sohn von Harry und Meghan, länger nicht zu Gesicht bekommen, da er bei den letzten royalen Pflichten des Paares in London in Kanada gelassen wurde. Zu guter Letzt wurde Prinz Charles (71) kürzlich positiv auf das Coronavirus getestet. Er ist aber laut seinen Sprechern bei guter Gesundheit.

(L'essentiel/kro)

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