#wirsindmehr

05. September 2018 14:19; Akt: 05.09.2018 14:19 Print

Helene Fischer stellt sich gegen Fremdenhass

Am Montag setzten Musiker wie die Toten Hosen und Kraftklub ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Am Dienstag schloss sich Helene Fischer an.

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Helene Fischer brachte ein Statement gegen Rassismus. (Bild: Britta Pedersen)

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Die Schlagersängerin Helene Fischer hat sich vor ihrem ersten Nachholkonzert in Berlin zur gesellschaftlichen Spaltung in Deutschland geäußert. «Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zur Zeit in unserem Land passiert, doch wir können zum Glück auch sehen wie groß der Zusammenhalt gleichzeitig ist - das sollte uns stolz machen», schrieb Fischer auf Instagram und Facebook. «Musik als Zeichen der Verbundenheit und immer ist es Liebe, die gewinnt.»

Die 34 Jahre alte Sängerin äußert sich nur selten zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Ihren Post vom Dienstag reicherte sie jedoch mit dem durch das Chemnitzer Konzert gegen Rechts bekanntgewordenen Hashtag #wirsindmehr an. Außerdem setzte sie Hashtags wie #wirbrechendasschweigen und #schreiteslaut.

Musiker vereinen sich

Am Dienstagabend stand das erste von fünf Nachholkonzerten in Berlin an (4., 5., 7., 8. und 9. September). Im Februar hatte Fischer die fünf Auftritte wegen eines Infekts abgesagt. Alle Shows damals waren mit je 12.000 Tickets ausverkauft.

Am Montag hatten Musiker wie die Toten Hosen, Kraftklub und Marteria mit einem Konzert in Chemnitz ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Im Rahmen dieses «#wirsindmehr»-Konzerts hatte etwa der Songwriter Bosse gefordert, dass sich mehr erfolgreiche Musiker zu Wort melden sollten.

«Barbara» macht Druck

Die Internet-Größe und Plakatkünstlerin «Barbara» («Hass ist krass. Liebe ist krasser») hatte außerdem in einem tausendfach gelikten Post bei Facebook eine Art offenen Brief an Helene Fischer geschrieben, in dem sie sich wünschte, Fischer solle in Chemnitz ein Konzert gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit geben: «Die Verteidigung der freien und offenen Gesellschaft braucht ganz dringend die breite Mitte der Bevölkerung und Sie könnten diese sooo gut erreichen.»

Nach Fischers Post vom Dienstag schrieb Barbara dann ein «Danke» und kommentierte: «Immerhin ein kleines Statement!» Und: «Ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass wir im Kampf gegen Nazis und für eine offene und freie Gesellschaft vor allem dann MEHR sind, wenn wir es schaffen unter anderem auch eine Brücke zwischen Punkrockern und Schlagerfuzzis und so zu schlagen.»

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • rex gildo am 06.09.2018 12:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    well sech just wichteg maachen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • rex gildo am 06.09.2018 12:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    well sech just wichteg maachen.