#GeorgeFloyd

04. Juni 2020 15:00; Akt: 04.06.2020 15:00 Print

Herzogin Meghan findet Lage in USA «niederschmetternd»

Herzogin Meghan ist über den Tod des Afroamerikaners George Floyd erschüttert und äußert sich zur Gewalt in ihrer ehemaligen Heimat, den USA.

Es fiel Herzogin Meghan schwer, die richtigen Worte zu finden.

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Herzogin Meghan (38) hat sich erschüttert über den Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz und die Gewalt in den USA geäußert. «Was in unserem Land, in unserem Staat und in unserer Heimatstadt L.A. (Los Angeles) passiert ist, ist absolut niederschmetternd», sagte die US-Amerikanerin und Ehefrau des britischen Prinzen Harry (35) in einer Videobotschaft an die Schülerinnen ihrer früheren Schule in Los Angeles. Es sei ihr schwergefallen, die richtigen Worte zu finden, gestand sie ein. «Das einzig Falsche wäre es, nichts zu sagen, denn George Floyds Leben zählt», sagte die Herzogin in dem Video, das das Magazin «Essence» veröffentlichte.

Floyd war am 25. Mai in der Stadt Minneapolis umgekommen. Aus Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt gehen seitdem weltweit Menschen auf die Straße. Meghan Markle, die im August 1981 in Los Angeles geboren wurde, erinnerte auch an die dortigen Unruhen 1992, nachdem vier Polizisten den Afroamerikaner Rodney King zusammengeschlagen hatten und freigesprochen wurden. «Ich war elf oder zwölf Jahre alt, und es waren die L.A.-Unruhen, die auch von einem sinnlosen Akt des Rassismus ausgelöst wurden», sagte sie.

Sie habe nun aber auch eine Seite ihres Landes gesehen, die ihr Hoffnung mache, sagte Meghan, und nannte die unzähligen Akte der Solidarität und die Polizisten, die sich auf die Seite der Demonstranten stellten. «Wir sehen das genau jetzt, vom Sheriff in Michigan oder dem Polizeichef in Virginia. Wir sehen, wie die Menschen in Solidarität zusammenstehen, wir sehen, wie Gemeinschaften zusammenkommen und sich Auftrieb geben. Ihr werdet Teil dieser Bewegung sein», sagte die Absolventin der Immaculate Heart High School an die Adresse der heutigen Schülerinnen.

(L'essentiel/dpa)

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