Herzogin Kate

17. Februar 2020 15:53; Akt: 17.02.2020 15:56 Print

«Ich hatte meinen Kindern gegenüber Schuldgefühle»

Die Herzogin von Cambridge hat zum ersten Mal ein Podcast-Interview gegeben – und über den ersten Auftritt mit Prinz George sowie über elterliche Schuldgefühle gesprochen.

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Normalerweise sind im britischen Podcast «Happy Mum, Happy Baby» keine Berühmtheiten zu Gast. Doch weil Herzogin Kate (38) seit Wochen auf ihre landesweite Umfrage «5 Questions» zum Thema Elternschaft und Kinder aufmerksam macht, gab die dreifache Mutter das erste Podcast-Interview ihres Lebens – und verriet einige persönliche Details. Die wichtigsten Zitate.

Über ihre Kindheit

«Meine Eltern haben sich hingebungsvoll um mich und meine Geschwister gekümmert. Sie haben für uns auf sehr viel verzichtet – zum Beispiel waren sie bei jedem unserer Sport-Matches dabei und haben uns vom Rand aus angefeuert. Dafür bin ich jetzt, seit ich selbst Mutter bin, umso dankbarer.»

Über die kleinen Freuden im Leben

«Das Leben ist so busy, ständig ist irgendetwas los. Da bereiten mir die simplen Dinge, wie beispielsweise an einem regnerischen Tag das Feuer im Kamin beobachten, am meisten Freude. Ich kenne das aus meiner eigenen Kindheit, dass wir oftmals einfach ganz simpel miteinander spazieren gingen. Mit meinen Kids handhabe ich das sehr ähnlich.»

Über Schuldgefühle

«Ich hatte eine Zeit lang meinen Kindern gegenüber starke Schuldgefühle, weil ich so viel unterwegs bin. Da sagte ein weiser Mann einmal zu mir: ‹Wir haben viel mehr Ähnlichkeiten mit Tieren als wir meinen. Wir brauchen Gesellschaft – und je mehr liebevolle Menschen deine Kinder um sich herum haben, desto besser.›»

«Mich haben seine Worte sehr erleichtert, weil mir bewusst wurde, dass ich nicht rund um die Uhr die alleinige Verantwortung für meine Kinder tragen muss. Wir haben alle gute und schlechte Tage. Da ist es wichtig, sich die Verantwortung für seine Kids mit anderen Menschen zu teilen.»

Über ihre Schwangerschaften

«Mir war konstant übel. Ich bin generell nicht sonderlich gut drauf, wenn ich schwanger bin – das war jedes einzelne Mal so. Für mich, aber auch für mein Umfeld war die Zeit jeweils recht herausfordernd. Es ist hart, wenn andere einen so leiden sehen, aber nicht wirklich helfen können.»

Über den Auftritt direkt nach der Geburt von George (6)

«Ich fand es einerseits toll und auch wichtig, die Freude über die Geburt von George mit der Öffentlichkeit zu teilen. Aber andererseits waren wir zwei völlig unerfahrene Eltern mit einem Neugeborenen... Meine Gefühle sind sehr gemischt, wenn ich an diesen Tag zurückdenke.»

(L'essentiel/mar)

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