Michelle Hunziker

30. November 2021 09:22; Akt: 30.11.2021 09:24 Print

«Ich ziehe mich zurück oder weine in mein Kissen»

Beruflich glänzt die Moderatorin und präsentiert sich makellos. Doch privat hat auch die 44-Jährige zu kämpfen. Nun offenbart sie, wie sie den Spagat schafft.

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Während Michelle Hunziker mit ihrem Gatten, dem Textilerben Tomaso Trussardi, und den gemeinsamen Töchtern Celeste (6) und Sole (8) im italienischen Bergamo wohnt, pendelt die 44-Jährige beruflich zwischen Deutschland, Italien und Schweiz. Parallel setzt sich die Moderatorin mit ihrer Stiftung «Doppia Difesa» gegen häusliche Gewalt und für die Rechte von Frauen ein und vertreibt daneben noch eine eigene Kosmetiklinie. Kurz gesagt: Sie muss vieles unter einen Hut bringen.

«Klar kenne ich Tage, wo ich denke, ‹Oh Gott, das schaffe ich nicht mit allem, dem Job›», gibt Hunziker im Interview mit dem Lifestyle-Magazin «Caminada» zu. Auf die Frage, wie sie dennoch alles unter einen Hut bringe, antwortet sie bescheiden: «Das können doch alle Frauen – Multitasking.» Und fügt weiter an: «Wir kommen auf die Welt und wissen, dass wir immer mehr schuften müssen als Männer, um etwas zu erreichen.» Hunziker sei keine Person, die sich beklagt. Dies sei gar etwas, was sie hasst: «Für mich ist das eine große Krankheit. Bringt wirklich nichts. Ich bin mehr für Probleme lösen.»

«Du musst immer lachen»

La Belle Michelle ist sich ihrer Rolle im Fernsehen und als Entertainerin bewusst. Mit den Jahren im öffentlichen Leben hat sie gelernt, trotz Strapazen und schwierigen Zeiten die Fassade aufrechtzuerhalten: «Wer im Entertainment arbeitet, hat eine Mission. Man möchte den Zuschauern das Leben ein kleines bisschen, eine Minute oder zwei, mit einem Witz etwas erleichtern», so die 44-Jährige. Daran, dass sie den Leuten «ein Lächeln ins Gesicht zaubern» könne, merke sie überhaupt erst, dass sie ihren Job gemacht habe. Besonders die Liebe und Zuneigung, die sie dann vom Publikum spüre, berühren sie sehr.

«Wenn es mir nicht gut geht, zeige ich das nicht in der Öffentlichkeit», so die TV-Ikone. «Ich ziehe mich in mein Zimmer zurück, schließe die Tür und denke nach. Oder ich weine kurz in mein Kopfkissen.» Dass sie losgelöst weinen kann, ist nicht selbstverständlich. Denn die Tochter eines Kunstmalers kam ohne Tränendrüsen zur Welt. «Als Baby musste ich deswegen operiert werden. Zum Glück. Weinen ist wichtig. Das war vielleicht ein Signal: Gott sagte zu mir: Du musst immer lachen», erzählt sie.

«Wir streiten viel»

Im Oktober 2014 gaben sich Michelle und ihr Tomaso feierlich das Ja-Wort. Seither zeigen sie sich immer wieder turtelnd, wie am ersten Tag. Doch auch in ihrer Ehe sei es nicht immer einfach: «Wir diskutieren oft und streiten viel», offenbart sie. «Wir kennen einander und wissen, was für den anderen wichtig ist. Es gibt keine idyllischen Paare, alle kommen zu ihrer Zeit mal in Schwierigkeiten», stellt die 44-Jährige klar. Entsprechend haben ihr privates Glück und ein funktionierendes Familienleben oberste Priorität.

Überraschend ist allerdings Hunzikers Antwort auf die Frage, ob die Familienplanung abgeschlossen sei: «Ich denke schon. Ich möchte jetzt die zwei Kleinen genießen und sie beim Aufwachsen begleiten.» Bis vor kurzem noch betonte sie des Öfteren, dass sie und Tomaso sich weiteren Nachwuchs wünschen.

(L'essentiel/Saskia Sutter)

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