Altes Video aufgetaucht

05. Juli 2019 13:31; Akt: 05.07.2019 13:37 Print

Ist das Banksy?

Die Anonymität des Street-Art-Künstlers Banksy ist Kult. Ein altes Video könnte aber zeigen, wie er aussieht.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ein Reporter des britischen TV-Senders ITV staunte nicht schlecht, als er im Archiv des Medienunternehmens über eine Videokassette mit der Beschriftung «Interview Banksy» stolperte. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um eine Aufnahme aus dem Jahr 2003 handelte. Damals hatte Banksy eine Ausstellung in Dalston, nordöstlich von London, organisiert.

Auf dem Video ist ein Mann mit verhülltem Gesicht zu sehen. Er müsse sein Gesicht verbergen, denn er könne nicht gleichzeitig ein Graffiti-Künstler sein und seine Identität enthüllen, sagt der Mann im Interview. Ob es sich tatsächlich um den berühmten Street-Art-Künstler Banksy handelt, ist aber nicht klar.

«Ich kann mich nicht mehr an sein Gesicht erinnern»

Haig Gordon ist sich hingegen sicher, dass es der echte Banksy ist. Er ist der Reporter, der den Mann vor 16 Jahren vor der Kamera stehen hatte. «Ich habe das Ganze aber völlig vergessen, bis ITV mich ausfindig gemacht hat», sagt er gegenüber dem Sender. Nicht nur das Interview habe er vergessen, er könne sich auch nicht mehr an das Gesicht des mutmaßlichen Banksy erinnern. «Es ist seltsam, dass das Wissen um sein Gesicht heutzutage so viel Wert hat; ich habe ihn ganz unverhüllt gesehen, kann mich aber einfach nicht mehr erinnern», sagt er.

Banksy ist heute noch viel berühmter als vor 16 Jahren. Seine Anonymität ist mittlerweile Teil seines Brands und macht seine Kunst umso wertvoller. Im Oktober 2017 wurde eines seiner Werke bei einer Auktion für 1,2 Millionen Euro versteigert. Aber auch dabei hatte Banksy wieder seine Hand im Spiel. Kurz nach der Versteigerung schredderte sich das Bild mithilfe eines mechanischen Rahmens nämlich selbst.

(L'essentiel/doz)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.