US-Rapper gestorben

13. Dezember 2019 07:17; Akt: 13.12.2019 07:22 Print

Jetzt äußert sich Mutter zum Tod von Juice Wrld

Vier Tage nach Juice Wrlds Tod spricht erstmals seine Mutter über den tragischen Verlust. Und über die Suchtprobleme ihres Sohnes.

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Vergangenen Sonntag kollabierte US-Rapper Juice Wrld am Flughafen in Chicago und wurde kurz darauf im Krankenhaus für tot erklärt. Später bestätigte die Polizei, dass der Rapper und seine Entourage Drogen und Waffen im Gepäck mit sich geführt hatten. Nun äußert sich erstmals die Familie zum Todesfall des 21-Jährigen.

«Wir haben Jarad mit unseren ganzen Herzen geliebt und können es nicht glauben, dass unsere Zeit mit ihm so kurz war», so die Mutter von Juice Wrld, Carmella Wallace, gegenüber dem Promi-Portal TMZ.com. «Wie er es oft in seinen Liedern und gegenüber seinen Fans antönte, war er süchtig nach verschreibungspflichtigen Medikamenten.»

«Wir wünschten, er hätte es geschafft»

Wie Wallace weiter sagt, kenne Sucht «keine Grenzen»: «Sie betrifft nicht nur die Person, die dagegen kämpft. Ihr Einfluss ist noch viel größer. Er war ein Sohn, Bruder, Enkel, Freund und für viele andere noch viel mehr gewesen.» Sie alle «wollten mehr als alles andere», dass er es geschafft hätte, seine Abhängigkeit zu besiegen.

Seine Familie hofft nun, dass Juice Wrlds Geschichte anderen helfe, ähnliche Situationen zu vermeiden, wie seine Mutter erklärt. «Wir hoffen, dass sein Tod eine Diskussion auslöst und dass seine Musik anderen Leuten hilft, Probleme zu bekämpfen – das ist es, was Jared immer erreichen wollte.»

Er schwörte für seine Freundin öffentlich den Drogen ab

Mit Medikamenten hatte der Rapper bereits in der Schulzeit zu kämpfen: Während der Highschool habe er regelmäßig Xanax genommen, so Juice Wrld in der «New York Times». Diese Zeiten würden jedoch hinter ihm liegen. «Heute passiert es mir einfach manchmal, dass ich aus Dummheit eine falsche Entscheidung treffe.»

Seiner Freundin Ally versprach er vergangenen Juli öffentlich, dass er von den Tabletten loskommen wolle. «Du machst so viel durch mit mir. Ich weiß, dass ich dir Angst mache. Scheiß auf Codein», teilte er ihr im Juli via Twitter mit. Er wolle dem Schmerzmittel künftig komplett fernbleiben.

(L'essentiel/mim)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 13.12.2019 08:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was soll denn dieses Theater ewig. Jeder weiß doch Bescheid wie gefährlich Drogen sind. Spätestens in den 60/70er Jahren hat man das gesehen. Wer heute noch Drogen nimmt, ist meiner Meinung nach extrem dumm. Das Problem ist jedoch, das solche Typen für die anderen so eine Art VORBILDFUNKTION haben, die dann ebenfalls Drogen nehmen, weil denen vorgespielt wird, Drogen seien cool.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 13.12.2019 08:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was soll denn dieses Theater ewig. Jeder weiß doch Bescheid wie gefährlich Drogen sind. Spätestens in den 60/70er Jahren hat man das gesehen. Wer heute noch Drogen nimmt, ist meiner Meinung nach extrem dumm. Das Problem ist jedoch, das solche Typen für die anderen so eine Art VORBILDFUNKTION haben, die dann ebenfalls Drogen nehmen, weil denen vorgespielt wird, Drogen seien cool.

    • überleg erst mal am 14.12.2019 03:22 Report Diesen Beitrag melden

      Ist natürlich leicht, jemanden einfach so abzubürsten. Was ist mit Menschen mit Depressionen? Die sind auf Medikamente (Drogen) angewiesen. Viele Menschen sind ohne Drogen nicht lebensfähig, das muss nix mit dumm zu tun haben. DUMM sind höchstens Menschen, die ohne das geringste Backgroundwissen andere verurteilen.

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