«Lüg nicht, Nick»

23. November 2017 20:13; Akt: 23.11.2017 20:14 Print

Jetzt packt die Ex von Backstreet Boy aus

Nick Carter soll vor 15 Jahren eine Sängerin vergewaltigt haben. Ex-Pussycat-Doll Kaya Jones, mit der er einst liiert war, erhebt nun ebenfalls schwere Vorwürfe gegen ihn.

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Millionen Frauenherzen weltweit dürften in den vergangenen Stunden in Stücke gerissen worden sein: Nick Carter (37), der Mädchenschwarm der 90er, ist jetzt ebenfalls Teil der #MeToo-Debatte. Und die Vorwürfe gegen den Backstreet Boy wiegen schwer: Vor 15 Jahren soll er die damals 18-jährige US-Popsängerin Melissa Schuman (33) vergewaltigt und entjungfert haben. Er selbst war zu diesem Zeitpunkt 22.

Carter dementiert vehement. Es sei alles in «beidseitigem Einverständnis» geschehen, beteuert er. Außerdem habe er sich gegenüber Schuman stets «respektvoll und unterstützend» verhalten, privat wie beruflich.

Hasstirade auf Twitter

Das hat bei einer anderem Frau offenbar das Fass zum Überlaufen gebracht. Kaya Jones (33), Ex-Pussycat-Doll-Mitglied und Ex-Freundin des Backstreet-Boys-Küken, holt auf Twitter zu einer regelrechten Hasstirade aus. «Nick Carter war mein Freund, während ich bei den Pussycat Dolls war», schreibt die Sängerin in einem ersten von mehreren Tweets. «Er wusste über den Missbrauch, den ich ertragen musste, Bescheid. Ich denke, ich weiß jetzt, wieso.» Im Oktober hatte sie die Macher der Girlband der Belästigung beschuldigt.

In einem weiteren Post heißt es: «Ich weiß alles über die Wahrheit hier. Lüge nicht, Nick. Ich werde deine Geheimnisse nicht mehr länger hüten.»

Sie sei verwundbar gewesen und in einer Gruppe, die sie täglich misshandelt habe. Deshalb sei sie auch nicht überrascht, dass sie sich «in ein Raubtier» verliebt und zuerst keine Ahnung gehabt habe, so Jones. Dann hätten sie sich mit Nicks Anwalt wegen eines sexuellen Missbrauchs treffen müssen. «Nun, Nick, das war 2004, bestreitest du das?»

Es folgen weitere Tweets, in denen Jones ihren Ex beschimpft und beschuldigt. «Mein Herz zerbrach an dem, was ich herausfand und was er mich zu tun bat! Keine Lügen mehr!» Und sie ermahnt Carter, zu den Missbräuchen zu stehen. «Nick, du hast einen Schuss, tu das Richtige.»

Carter hat sich bislang nicht zu den neuen Beschuldigungen geäußert. Auch auf Social Media nicht: In seinem letzten Eintrag zeigt er sich lachend mit seinem eineinhalbjährigen Sohn.

(L'essentiel/kfi)

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