Höhlendrama in Thailand

06. Juli 2018 13:54; Akt: 06.07.2018 13:59 Print

Jürgen Klopp macht eingesperrten Jungen Mut

Die in einer Höhle in Thailand festsitzenden Jungen und ihr Trainer erhalten Unterstützungsbotschaften aus der Fußballwelt.

Die Bergung der jugendlichen Fußballer in der Höhle von Thailand ist ein Wettlauf gegen die Zeit. (Video:Tamedia/Storyful und AFP)

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Das seit knapp zwei Wochen in einer Höhle in Thailand festsitzende Fußballteam erhält zahlreiche Unterstützungsbotschaften aus der Welt des Fußballs. Der Präsident des Weltverbandes Fifa, Gianni Infantino, erklärte am Freitag, wenn die zwölf Jungen im Alter zwischen elf und 16 Jahren in den kommenden Tagen gerettet würden, würde er sie gern zum Finale der Fußball-WM am 15. Juli in Moskau einladen.

«Wenn sie, wie wir alle hoffen, in den kommenden Tagen mit ihren Familien wieder vereint sind und ihre Gesundheit eine Reise erlaubt, würde die Fifa sich freuen, sie als unsere Gäste zum Finale der WM 2018 einzuladen», schrieb Infantino in einem Brief an den thailändischen Fußballverband. Das wäre «zweifellos ein wundervoller Moment der Verbundenheit und des Feierns», fügte der Fifa-Chef hinzu.

«Bleibt stark»

Jürgen Klopp, Cheftrainer des englischen Spitzenvereins FC Liverpool, sagte in einer vom US-Sender CNN ausgestrahlten Videobotschaft: «Bleibt stark und wisst, dass wir bei Euch sind.» Er verfolge den Rettungseinsatz für die thailändischen Jungen in den Nachrichten und hoffe «jede Sekunde», dass sie bald freikämen. «Wir sind alle sehr optimistisch, dass das passieren wird, hoffentlich binnen Minuten, Stunden oder in den nächsten Tagen», fügte der deutsche Trainer hinzu.

Der brasilianische Ex-Stürmer Ronaldo sagte laut CNN bei einer Fifa-Veranstaltung während der WM, die ganze «Welt des Fußballs» hoffe, dass das Team in Thailand bald gerettet werde. Der englische Nationalspieler John Stones sagte vor dem Viertelfinalespiel seines Teams gegen Schweden am Samstag, das Schicksal der Jungen sei auch in seiner Mannschaft ein Thema. «Es ist so traurig zu sehen, wo sie sind, und wir hoffen, sie kommen sicher da raus», fügte der Verteidiger laut britischen Medien hinzu.

Die Rettung der am Montag entdeckten Jungen und ihres 25-jährigen Trainers aus der überfluteten Tham-Luang-Höhle gestaltet sich allerdings schwierig. Womöglich müssen sie durch schlammiges Wasser aus der riesigen Höhle hinaustauchen. Wie riskant das ist, zeigte am Freitag der Tod eines Tauchers, der das Fußballteam mit Sauerstoff versorgt hatte.

(L'essentiel/kaf/afp)

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