Heftige Vorwürfe

22. Juni 2020 14:35; Akt: 22.06.2020 14:36 Print

Justin Bieber streitet Vergewaltigung ab

Popstar Justin Bieber soll 2014 und 2015 zwei Frauen vergewaltigt haben. Der 26-Jährige streitet die Tat ab.

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Am Wochenende warf eine Twitter-Userin Popstar Justin Bieber vor, sie vergewaltigt zu haben. «Hallo, mein Name ist Danielle und ich wurde Opfer von sexueller Gewalt durch Justin Bieber», schreibt die Frau, deren Account mittlerweile gelöscht ist. Im Jahr 2014 soll sie vom 26-Jährigen nach einer Veranstaltung in einem «Four Seasons»-Hotelzimmer in Houston (Texas) sexuell missbraucht worden sein.

Auf «Danielles» Tweet meldete sich kurz darauf eine weitere Frau. «Kadi» schreibt: «Ich glaube, Danielle, ich bin auch ein Opfer sexueller Übergriffe von Justin Bieber.»

Sie beschreibt, wie sie am Abend des 4. Mai 2015 auf Bieber gestoßen sei. Sie habe in New York mit anderen Beliebers vor dem Hotel des Musikers gewartet, um ihn für ein gemeinsames Foto zu erwischen. Dann sei sie von Justins Bodyguard angesprochen worden. «Er fand mich attraktiv und gab mir seine Handynummer, ohne nach meiner zu fragen», schreibt der Fan.

Im detaillierten Post beschreibt «Kadi» weiter, wie sie schließlich um 2.30 Uhr nachts in Biebers Zimmer ins Hotel Langham gebeten wurde, sich dem Popstar annäherte und er sie schließlich vergewaltigte: «Er drückte mich aufs Bett, zog meine Leggins runter und drang in mich ein.»

«Ich war nie auf dem Grundstück»

Nun hat sich Justin Bieber selbst auf Twitter zu Wort gemeldet und sich zu den Vorwürfen geäußert. In mehreren Tweets weist er die Anschuldigungen, die von Danielle erhoben wurden, von sich, denn: Die Story könne gar nicht stimmen, weil er sich zum Zeitpunkt nicht in besagtem Hotel befunden habe. Der Sänger veröffentlichte unter anderem die Quittung der Unterkunft, in der er damals übernachtete.

Zu «Kadis» Vorwürfen in New York hat sich der 26-Jährige bisher nicht geäußert. Er tweetete aber, dass er gemeinsam mit Twitter und den Behörden rechtliche Schritte plane.

(L'essentiel/Christina Duss)

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