Eheleben

14. Februar 2020 07:41; Akt: 14.02.2020 07:45 Print

Justin und Hailey Bieber haben wütenden Sex

Wir sind fünf Meter von Justin Bieber in einem Club gesessen und haben mit ihm sein neues Album «Changes» gehört. Fünf Dinge, die wir dabei gelernt haben.

Bei einer Akustik-Session im Londoner Indigo at the O2 performte Justin Bieber diese Woche für rund 2000 Superfans einige Songs seiner neuen Platte «Changes» – darunter den Titeltrack. Hier ist ein Ausschnitt davon. (Video: 20 Minuten)

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Zusammen mit anderen ausgewählten Journalisten, Musikbusiness-Leuten und Hardcore-Beliebers durften wir diese Woche Justin Biebers neue Platte «Changes» exklusiv vor dem Release (das Album ist seit Freitag draußen) hören – und zwar zusammen mit dem 25-jährigen Pop-Superstar persönlich.

Im Hip-Hop-Club Tape gleich beim Oxford Circus mitten in London spielte Biebers Tour-DJ Tay James die Tracks ab, The Biebs stand neben ihm (siehe Insta-Post oben), redete und witzelte mit den etwa 120 Anwesenden von der DJ-Kanzel aus, und wir saßen etwa fünf Meter von ihm entfernt.

Dabei sind uns diese fünf Dinge besonders aufgefallen:

1. Bieber ist textsicher

Statt sich hinzusetzen und einfach zuzuhören, tänzelt der Kanadier zu seinen neuen Songs und performt beinahe so, wie wenn er gerade auf der Livebühne stehen würde.

Dazu gehört auch Lipsyncing: Justin flüstert jedes Wort mit und scheint die Lyrics seiner neuen Tracks bereits absolut im Griff zu haben. Damit ist er zumindest textlich schon mal bereit für die kommende Tour, die ihn von Mitte Mai bis Ende September durch ganz Nordamerika führt. Europa-Daten sind noch keine angekündigt, aber wohl so sicher wie das Amen in der Hillsong Church.

2. Er kümmert sich stets um seine Fans

In der ersten Reihe sitzen ausschließlich Superfans, die exklusive Tickets für die Listening-Session gewonnen haben. Ganz Beliebers kichern die Girls bei jedem Wort, das Biebs von sich gibt und erleben wohl gerade den besten Tag ihres Lebens.

Voilà, die Fans aus der ersten Reihe. (Quelle: Youtube/Capital FM)

Während die Lieder laufen, sucht der Sänger immer wieder Blickkontakt mit der ersten Reihe und hält fragend seinen Daumen nach oben. Ob er sich nach dem Belieber-Befinden erkundigen oder einfach nur Approval für seine neue Musik abholen will, weiß nur Bieber selbst. Von den jungen Frauen gibts jedenfalls stets einen Daumen hoch zurück.

3. Die Biebers haben viel Spaß miteinander

Bevor DJ Tay James den Track «Take It Out on Me» (auf Deutsch: «Lass es an mir aus») startet, plaudert Justin über den Song – und über sein Eheleben mit Hailey Bieber (23). «Ich sage meiner Frau immer: ‹Egal, was dir im Leben widerfährt, du kannst es an mir auslassen.› Und zwar im Bett, ihr versteht?» Jep, tun wir: Die Biebers stehen also auf Angry Sex.

Am Abend gab Biebs ein kurzes Akustik-Konzert für rund 2000 Megafans im Indigo bei der Londoner O2-Arena. Auf die Fan-Frage, wie denn ein normaler Tag im Leben von Justin Bieber aussehe, antwortete dieser: «Wenn meine Frau bei mir ist, könnt ihr euch ja denken, was wir den ganzen Tag miteinander machen. Bei uns kanns ganz schön verrückt werden.»

Er fügte an: «Wir netflixen und chillen aber auch gerne – wobei wir uns mehr aufs Chillen konzentrieren.» Beim Album-Listening versucht Justin Hailey per Facetime anzurufen, aber sie nimmt nicht ab. «Sie schläft wohl gerade und wäre hässig, wenn ich sie wecke. Ich vermisse sie.» Hach.

4. Sein Glaube ist ihm nach wie vor sehr wichtig

The Biebs lässt sich überraschend lange Zeit, bis er Gott zum ersten Mal erwähnt. Beim sechsten Song brechen dann aber sämtliche Glaubensdämme. «Das Leben ist zerbrechlich», sinniert er, als er das Thema Kobe Bryant (die Basketball-Legende starb Ende Januar 41-jährig bei einem Helikopterabsturz) aufbringt.

Der Titeltrack «Changes» in der Live-in-London-Akustikversion. (Quelle: Youtube/Ash's concerts)

Er fügt an, dass stets alles im Wandel sei («everything changes» – «Changes», checksch?), nur Gott bleibe immer gleich, gleich gütig. In der Folge erwähnte er seinen Glauben noch einige Male, ganz ähnlich, wie er es auf der Livebühne (auch später an diesem Abend) oder auf Instagram gern tut.

5. Sein liebstes Genre ist R'n'B-Pop

Klar, wir haben das Album nur einmal hören können und waren natürlich ein wenig abgelenkt, weil Justin Bieber nur wenige Meter vor uns versuchte, mit Hailey zu facetimen. Trotzdem wird schnell klar, dass poppiger R'n'B, wie wir ihn mit den Vorab-Singles «Yummy» und «Intentions» serviert bekamen, klar dominiert.

Die Vorab-Single «Intentions» in der Akustik-Version live im Indigo at the O2 in London. (Quelle: Youtube/Ash's concerts)

So sehr, dass die Songs auf «Changes» allesamt arg ähnlich klingen. Beliebers dürfen uns in den Kommentaren unten gern konstruktiv beschimpfen dafür, aber die Musikrichtung auf der Platte ist klar – und die Songs sind nicht sehr abwechslungsreich. Plus: Einen Smash-Hit suchen wir vergeblich. Aber so was hat Justin Bieber ja eh nicht mehr nötig.

(L'essentiel/shy)

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