Kein Wort zu Ferguson

25. August 2014 12:56; Akt: 25.08.2014 13:00 Print

Kalte Eiswürfel statt heiße Themen

Halb Hollywood leert sich in der «Ice Bucket Water Challenge» Eiswürfel über den Kopf, um auf die Nervenkrankheit ALS aufmerksam zu machen. Zu Ferguson aber schweigen die Stars.

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Der 18-jährige Michael Brown war der erste Tote. Nun wurde in Ferguson erneut ein Afroamerikaner, Kajieme Powell, von Polizisten erschossen. Seitdem demonstrieren die Menschen auf den Straßen von Ferguson, um gegen den Rassismus in den Vereinigten Staaten ein Zeichen zu setzen. Laut «Spiegel Online» sorgt das passive Verhalten der US-Prominenten auf den sozialen Netzwerken zunehmend für Kritik. «Ich verstehe einfach nicht, wie manche gegen ein Luxushotel in Los Angeles zum Boykott aufrufen können, sich aber nicht zu den Vorgängen in Ferguson äussern», wird ein Twitter-Nutzer zitiert.

Tatsächlich fällt die Zurückhaltung vieler Stars gerade in diesen Tagen auf, in denen sich mit der sogenannten «Ice Bucket Water Challenge» halb Hollywood kaltes Wasser über den Kopf leert, um auf die Nervenkrankheit ALS aufmerksam zu machen. Auf Twitter schriebt etwa eine Filmkritikerin: «Liebe schwarze Promis, wenn euch euer Publizist rät, nichts über Ferguson zu sagen, dann feuert ihn.»

Zu den Prominenten, die die Aufmerksamkeit auf die Geschehnisse in St.Louis lenken wollen, gehören vor allem afroamerikanische Rapper. Allen voran Talib Kweli. Der Musiker reiste gar persönlich an, nahm an den Protesten teil und kritisierte in einem CNN-Interview die Berichterstattung über die Aufstände im Bundesstaat Missouri aufs Schärfste.

Video: Talib Kweli legt sich im Interview mit CNN mit dem Reporter Don Lemon an.

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