Stop Hate for Profit

29. Juni 2020 12:41; Akt: 29.06.2020 12:42 Print

Meghan und Harry fördern Facebook-​​Boykott

Die Sussexes haben hinter den Kulissen für eine Kampagne gegen Hass und Fake News auf Facebook gearbeitet. Sie sollen mitgeholfen haben, wichtige Unternehmen an Bord zu holen.

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Herzogin Meghan (38) und Prinz Harry (35) sollen laut einem neuen Bericht von People hinter den Kulissen für die Kampagne «Stop Hate for Profit» arbeiten. Diese setzt sich gegen Hate-Speech auf Facebook ein und ruft Unternehmen dazu auf, diesen Monat keine Werbeanzeigen auf der Social-Media-Plattform zu schalten. Kritisiert wird insbesondere, dass Facebook von politischer Werbung profitiert, die Falschinformationen enthält.

Dass bereits zahlreiche Konzerne wie etwa Unilever, Levi's oder Coca-Cola sich der Kampagne angeschlossen haben, ist angeblich teils auch Meghan und Harry zu verdanken, wie nun bekannt wurde. «Als wir Archewell entwickelten, war Hate-Speech eines der Themen, die der Herzog und die Herzogin von Sussex unbedingt ansprechen wollten», so eine Quelle gegenüber dem US-Magazin.

Die Sussexes haben CEOs an Bord geholt

Angesichts der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt habe dieses Thema nun umso mehr an Bedeutung gewonnen und die Sussexes seien damit beschäftigt gewesen, wichtige CEOs zu ermutigen, sich der «Stop Hate for Profit»-Kampagne anzuschließen.

Seit dem Mord an George Floyd vergangenen Monat sei das Ehepaar ständig in Kontakt mit führenden Personen gewesen: «Ein gemeinsamer Nenner in diesen Gesprächen war die Frage, wie Online-Plattformen die Voraussetzungen dafür geschaffen haben, dass Hass, Fanatismus, Radikalismus und Gewalt wachsen und sich ausbreiten können.»

Sie wollen sich auf lange Sicht verpflichten

So sei es laut der Quelle ein wichtiger Teil ihrer Charity-Arbeit, die Tech-Industrie in eine humanere Richtung zu lenken: «Der Herzog und die Herzogin glauben, dass es dringend notwendig ist, die Rahmenbedingungen unserer Online-Räume umzugestalten.»

Die zwei wollen sich auf lange Sicht diesem Anliegen verpflichten, heißt es im Magazin. «Ihr Leben lang werden die beiden schon von dem Bedürfnis angetrieben, gegen Ungerechtigkeit zu kämpfen», so die Quelle über Meghan und Harry.

(L'essentiel/Stephanie Vinzens)

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