Meghans Brief an ihren Vater

11. Februar 2019 07:27; Akt: 11.02.2019 07:33 Print

«Mein Herz zerbrach in Millionen Stücke»

Herzogin Meghan schrieb ihrem Vater kurz nach ihrer Hochzeit einen emotionalen Brief. Dieser hat das Schreiben nun veröffentlicht – und gibt damit tiefe Einblicke in den Familienstreit.

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Hier erfährst du, was Meghans Freundinnen zum Thema sagen (Video: Glomex/Tamedia in Zusammenarbeit mit Prosieben/Sat 1)

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Die britische «Daily Mail» hat am Sonntag einen Brief veröffentlicht, den Herzogin Meghan (37) ihrem Vater Thomas Markle (74) kurz nach der Hochzeit mit Prinz Harry (34) im Mai geschrieben hat. Darin nimmt sie aufgebracht und emotional Stellung zum schwierigen Verhältnis zu ihrem Vater – und konfrontiert ihn mit den vielen Negativ-Schlagzeilen, die er in den vergangenen Monaten verursacht hat.

Veröffentlicht hat den Brief Meghans Vater selbst. Grund dafür sei laut der «Daily Mail» kürzlich von «People» geführte Interviews mit Meghans besten Freundinnen. Diese sprachen über den besagten Brief von Meghan. Thomas Markle fand aber, dass dieser viel zu positiv dargestellt worden sei und dass «der Brief in Wahrheit alles andere als versöhnlich war».

Im Folgenden fassen wir einige der Original-Auszüge des Briefes von Meghan an ihren Vater zusammen.

Meghan über den Herzinfarkt ihres Vaters in der Woche vor ihrer Hochzeit

«Ich habe mich immer um deine Gesundheit gesorgt und gefragt, wie ich helfen könnte. Dass ich dann durch ein Boulevardmagazin von deinem Herzinfarkt erfahren musste, war schrecklich. Ich versuchte, dich zu erreichen und schickte Leute bei dir zu Hause vorbei. Doch statt meine Hilfe anzunehmen, hast du mich ignoriert und hast nur noch über die Medien kommuniziert.»

Meghan über die finanzielle Unterstützung für ihren Vater, die dieser in den Medien verleugnet hat

«Du hast gesagt, dass ich dir finanziell nie geholfen hätte, was nicht stimmt. Erst im Oktober (2017; die Redaktion) hast du mir eine E-Mail geschickt, in der du geschrieben hast: ‹Es tut mir leid, falls ich mich zu sehr auf deine finanzielle Unterstützung verlassen habe. Es wäre jedoch schön, wenn du mir unter die Arme greifen würdest – aber von dir aus und nicht, damit ich in der Öffentlichkeit zu dir halte.›»

Meghan zu den negativen Äußerungen, die ihr Vater in den Medien über Harry machte

«Wir alle haben dich unterstützt und das weißt du. Als ich dann in den Medien erfahren musste, dass du Harry angreifst, war das unglaublich schmerzhaft. Und das, obwohl Harry dir gegenüber immer geduldig, nett und einfühlsam war.»

Meghan über die öffentlichen Anschuldigungen ihrer Halbschwester

«Ich bat dich darum, aufzuhören, die Zeitschriften zu lesen. Jeden Tag hast du die Lügen gelesen, die über mich geschrieben wurden, vor allem diejenigen, die deine andere Tochter – welche ich praktisch nicht kenne – über mich verbreitet hat. Du hast mir ruhig dabei zugesehen, wie ich gelitten habe unter ihren bösartigen Lügen und innerlich daran zerbrochen bin.»

Meghan über die Fake-Paparazzi-Bilder, die ihr Vater von sich machen ließ

«Ich habe dir vertraut. Dann wurde das Videomaterial veröffentlicht, wie du mit einem Fotografen diese Bilder gestellt hast. Danach hast du mich ignoriert, obwohl meine Telefonnummer immer noch dieselbe war. Doch statt Kontakt mit mir aufzunehmen, hast du noch mehr Interviews gegeben, bei denen du dafür bezahlt wurdest, Lügen zu erzählen.»

Ebenfalls erwähnt die Herzogin, dass die Lügen und Taten ihres Vaters «mein Herz in Millionen Stücke zerbrechen» ließen. Und folgende Zeilen stehen im klaren Kontrast gegen Thomas' Behauptungen, Meghans Schreiben sei nicht versöhnlich gewesen: «Wenn du mich wirklich so liebst, wie du es der Presse erzählst, dann hör bitte mit diesen Sachen auf. Bitte, erlaube uns, unsere Leben in Frieden zu führen.»

(L'essentiel/mim)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Laura am 11.02.2019 08:34 Report Diesen Beitrag melden

    Wann et ferdeg ass dann rennt sie wuel och an een Poteau

  • Saupreis am 11.02.2019 10:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was für ein asozialer Typ! Echt das letzte. Ich glaube, der kriegt sein eigenes Leben nicht auf die Reihe, und hat nur Schulden. Darum profitiert er von der Berühmtheit seiner Tochter

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  • Saupreis am 11.02.2019 10:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was für ein asozialer Typ! Echt das letzte. Ich glaube, der kriegt sein eigenes Leben nicht auf die Reihe, und hat nur Schulden. Darum profitiert er von der Berühmtheit seiner Tochter

  • Laura am 11.02.2019 08:34 Report Diesen Beitrag melden

    Wann et ferdeg ass dann rennt sie wuel och an een Poteau