Vanessa Bryant

04. März 2021 14:56; Akt: 04.03.2021 15:35 Print

«Meine Mädchen helfen mir zu lächeln»

Vierzehn Monate ist der Unfalltod ihres Mannes, US-Basketballstar Kobe, und der gemeinsamen Tochter Gigi her. Nun spricht Vanessa Bryant erstmals über die schwere Zeit.

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Vor vierzehn Monaten hat Vanessa Bryant (38) ihren Mann, Basketballstar Kobe (41) und eine ihrer vier Töchter, die 14-jährige Gigi auf tragische Weise verloren: Die beiden sind am 26. Januar 2020 bei einem Helikopterabsturz in Los Angeles ums Leben gekommen. Wie sie mit der unvorstellbaren Trauer umgeht, erzählt Vanessa Bryant nun gegenüber dem US-Magazin People.

Vanessas Worte sind herzzerreißend: «Dieser Schmerz ist unvorstellbar», sagt sie im Interview. «Aber im Bett zu liegen und zu weinen wird nichts daran ändern, dass unsere Familie nie mehr so sein wird, wie sie mal war.» Es bleibe ihr nichts anderes übrig, als aufzustehen und das beste aus dem Tag zu machen – für sich und ihre Töchter. «Ich bin nicht immer stark», gibt sie im Interview zu. «Es gibt Tage, an denen ich denke, dass ich es nicht bis zum nächsten Tag überlebe.»

Ihre Mädchen geben ihr Kraft

Gerettet werde sie immer wieder von ihren Töchtern Natalia (18), Bianka (4) und Capri (20 Monate). «Meine Mädchen geben mir Kraft», so Bryant. «Sie helfen mir, trotz des Schmerzes zu lächeln.» Sie wolle Kobe, Gigi, Natalia, Bianka und Capri stolz machen. Und finde in den Gedanken an Kobe und Gigi immer wieder Inspiration und Durchhaltewillen: «Ihre Liebe ist bedingungslos und sie motivieren mich auf so viele Weisen.»

Es ist Vanessa Bryants erstes großes Interview nach dem Unfalltod ihres Mannes und ihrer Tochter. Nebst der bewegenden Worte über ihre Trauer und Töchter, spricht sie auch über ihre wohltätige Arbeit: Nach dem Tod ihres Mannes hat sie dessen unvollendete Projekte im Multimedia-Unternehmen «Granity Studios» übernommen und ruft Kobes «Mamba & Mambacita Sports Foundation» erneut ins Leben: Die gemeinnützige Organisation soll jungen Mädchen sowie benachteiligten Athleten Chancengleichheit bieten.

(L'essentiel/Christina Duss)

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