Asia Argento

20. August 2018 11:05; Akt: 20.08.2018 11:06 Print

Missbrauchsvorwürfe gegen #MeToo-​​Kämpferin

Bis jetzt galt Asia Argento als führende Figur der #MeToo-Bewegung. Nun stellt sich heraus: Sie soll einen Minderjährigen sexuell missbraucht haben.

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Die italienische Schauspielerin und Filmproduzentin Asia Argento war eine der Ersten, die den Filmproduzenten Harvey Weinstein vergangenen Oktober in einer kämpferischen Rede öffentlich des sexuellen Übergriffs beschuldigte. «1997 wurde ich von Harvey Weinstein vergewaltigt», sagte die 42-Jährige an der Abschlussgala beim Filmfest Cannes.

Nur wenige Monate nach diesen Enthüllungen soll die #MeToo-Vorkämpferin laut der New York Times selbst 380.000 Dollar Schweigegeld bezahlt haben. Ihr Ankläger: Der Schauspieler Jimmy Bennett, der 2004 im Film «The Heart Is Deceitfull Above All Things» Argentos Sohn spielte. Ihn soll die Italienerin zwei Monate nach seinem 17. Geburtstag sexuell missbraucht haben. Sie war damals 37 Jahre alt. Die New York Times beruft sich dabei auf ihr vorliegende Unterlagen, deren Herkunft sie nicht benennt.

In Hotelzimmer missbraucht

Der Übergriff soll demnach 2013 in einem Hotelzimmer in Kalifornien stattgefunden haben. Dort habe Argento dem jungen Schauspieler zuerst Alkohol angeboten, ihn geküsst und danach aufs Bett geworfen, wo sie laut Bericht Oralsex an ihm vorgenommen habe. Danach habe sie sich auf ihn gelegt und sie hätten Sex gehabt. Argento habe Bennett danach gebeten, ein paar Fotos von ihnen zu machen.

Bennett beabsichtigt der Zeitung zufolge Argento wegen sexuellen Angriffs und Nötigung auf einen Schadenersatz in Höhe von 3,5 Millionen Dollar zu verklagen. Sein Klient sei traumatisiert, begründet Bennetts Anwalt die Geldforderungen. Weder Bennett noch Argento haben sich bisher zu den Vorwürfen geäußert.

(L'essentiel/rab)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michel am 20.08.2018 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    Gudd dass mol doriwwer geschwat gët. Och Fraen kënnen sexuell Gewalt ausüben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Michel am 20.08.2018 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    Gudd dass mol doriwwer geschwat gët. Och Fraen kënnen sexuell Gewalt ausüben.