Schwerer Verdacht

02. Juni 2019 13:42; Akt: 03.06.2019 07:18 Print

Neymar veröffentlicht gesamten Chatverlauf

Eine Frau wirft dem Brasilianer vor, sie in Paris vergewaltigt zu haben. Dieser reagiert in einem Statement auf Instagram.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Eine Frau hat Vergewaltigungsvorwürfe gegen den brasilianischen Fußballstar Neymar erhoben. Sie wirft dem Angreifer vor, sie Mitte Mai in einem Hotel in Paris zum Sex gezwungen zu haben, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, aus denen brasilianische Medien zitierten.

Die Frau, die in Brasilien lebt, soll Neymar über Instagram kennengelernt haben. Der Fußballer, der beim französischen Meister Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, habe sie dann Mitte Mai zu einem Besuch in die französischen Hauptstadt eingeladen. Bei einem Treffen in einem Hotel sei der 27-Jährige dann aggressiv geworden und habe Gewalt eingesetzt, um gegen den Willen der Frau Sex mit ihr zu haben, hieß es den Berichten zufolge in der Anzeige.

Neymars Vater, der auch sein Agent ist, wies die Anschuldigungen im brasilianischen Fernsehen zurück: «Das ist nicht wahr, er hat niemals ein Verbrechen begangen.» Er warf der Frau vor, sie wolle seinen Sohn erpressen, nachdem dieser sie abgewiesen habe. «Wir haben sämtliche Beweise und haben schon alles an die Anwälte übergeben.»

Mittlerweile äußerte sich auch der Spieler selbst zu den Vorwürfen. Er postete auf Instagram ein rund siebenminütiges Video. «Ich bin in eine Falle getappt», sagte der Brasilianer darin. Was an diesem Tag passiert sei, sei eine Beziehung zwischen Mann und Frau in den privaten vier Wänden. Nach seiner Rede veröffentlichte Neymar den gesamten Chatverlauf mit der Frau, inklusive anzüglichen Bildern.

(L'essentiel/roy/mro/afp)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.