Luxemburger Schauspielerin

16. Januar 2020 10:00; Akt: 16.01.2020 09:49 Print

Nosbusch erhebt schwere Vorwürfe gegen Ex-​​Freund

LUXEMBURG – Désirée Nosbusch hat in einem Interview mit der Zeitschrift «Donna» über ein dunkles Kapitel ihres Lebens gesprochen – die gemeinsame Zeit mit Georg Bossert.

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Désirée Nosbusch hat in einem Podcast über den Missbrauch durch ihren ehemaligen Manager und Lebensgefährten, Georg Bossert (l.), gesprochen. (Bild: DPA)

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Die luxemburgische Schauspielerin Désirée Nosbusch hat in einem Interview Missbrauchs-Vorwürfe gegen ihren ehemaligen Manager und Lebensgefährten Georg Bossert erhoben. In einem Podcast-Interview der Zeitschrift Donna Donna erklärte die gebürtige Escherin, dass die gemeinsame Zeit mit Bossert, mit dem sie vom 1983 bis 1990 zusammen war, ein Albtraum gewesen sei.

«Das war nicht nur der Albtraum meiner Eltern, das war auch mein Albtraum. Das war nicht das, was es nach außen hin schien. Das war keine Beziehung, in der zwei Menschen beschlossen hatten, wir wollen jetzt zusammen sein – egal ob Altersunterschied oder nicht. Ich war gefangen. Ich wurde unterdrückt. Ich wurde missbraucht», sagte die 55-Jährige.

Sie sei in der Zeit einfach nicht stark genug gewesen, sich gegen Bossert zu wehren. «Ich war nicht stark genug, um mich aus dem zu lösen. Weil ich vielleicht aus einem Elternhaus oder einer Welt kam, wo jeder, der älter ist und erwachsener ist, erst mal recht hat. Ich bin Opfer gewesen», so die Schauspielerin weiter. Die schlimmer Erlebnisse mit ihm habe Nosbusch in einer Therapie verarbeitet. Bossert wurde 1995 im Alter von 56 Jahren von seinem, zum Tatzeitpunkt 28-jährigen, Sohn erstochen.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • jimbo am 16.01.2020 16:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komesch, dass esou Sachen no ville Joren reicht op dTapeit kommen, an dann nach nodeems den „Täter“ dout ass a sech net mei kann wieren...

  • Ger am 16.01.2020 12:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Do kann een als Elteren nach souvill soen zu sengen Kanner,dat deen oder dat net dee richtegen ass,do bass de machtlos,sie mussen hir eegen Erfahrungen machen.

  • sputnik am 16.01.2020 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    “Jammerlappen bewegen nichts.Selbstmitleid ist out.“ Zitat Klaus Kinski: “ jeder Topf hat seinen eigenen Deckel “ nützt dir auch nichts , wenn du ein Lappen bist“.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Phil am 17.01.2020 05:42 Report Diesen Beitrag melden

    Dem Désirée seng Zäit ass eriwwr, mä hatt well dat net agesin an probéiert mat esou Aktiounen sech nees publique ze machen. Et soll sech schummen!

  • jimbo am 16.01.2020 16:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komesch, dass esou Sachen no ville Joren reicht op dTapeit kommen, an dann nach nodeems den „Täter“ dout ass a sech net mei kann wieren...

  • kaa am 16.01.2020 14:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wees net watt ech vun dem déballement public tardif haalen soll. Watt ass dann d’Motivatioun? noträglech den „Täter“ blousstellen, self Therapie, Karriere must? Denken déi Katastrophen sollen mat engem Therapeut, Famill, Frenn, Phsycolog, eventuell Justiz, bewältegt gin, mee der Öffentlechkeet zum Frass duergeheien...?

  • Ger am 16.01.2020 12:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Do kann een als Elteren nach souvill soen zu sengen Kanner,dat deen oder dat net dee richtegen ass,do bass de machtlos,sie mussen hir eegen Erfahrungen machen.

  • sputnik am 16.01.2020 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    “Jammerlappen bewegen nichts.Selbstmitleid ist out.“ Zitat Klaus Kinski: “ jeder Topf hat seinen eigenen Deckel “ nützt dir auch nichts , wenn du ein Lappen bist“.