Teenie-Band

01. Mai 2018 20:46; Akt: 01.05.2018 20:46 Print

*NSYNC werden auf Walk of Fame umjubelt

Vor 20 Jahren füllten fünf Jungs die Konzerthallen und ließen Mädchenherzen schmelzen. Nun werden die Musiker der früheren Boyband *NSYNC in Hollywood mit einem Stern gefeiert.

storybild

Die ehemalige Teenie-Band wird spät geehrt. (Bild: Jordan Strauss)

Zum Thema

Kreischende Fans und lauter Jubel wie in alten Zeiten: Die fünf Musiker der früheren US-Boyband *NSYNC sind am Montag auf dem «Walk of Fame» im Herzen von Hollywood stürmisch gefeiert worden. Vor Hunderten Schaulustigen und Dutzenden Reportern enthüllte die Gruppe auf dem berühmten Bürgersteig die 2636. Sternenplakette.

Das fühle sich «so unwirklich» an, stammelte Pop-Star Justin Timberlake sichtlich gerührt über die Ehrung auf dem «Walk of Fame». «Diese vier Kerle bedeuten mir so viel», sagte der Star über seine früheren Kollegen.

Timberlake als Wortführer

Neben Timberlake (37) standen die Musiker Lance Bass (38), JC Chasez (41), Joey Fatone (41) und Chris Kirkpatrick (46) im Rampenlicht. Eine Kostprobe von ihren alten Hits, wie «I Want You Back», «Gone» oder «Bye, Bye, Bye» gab es nicht. Aber die Schaulustigen wurden nicht enttäuscht.

«Ihr seid die besten Fans der Welt», rief Timberlake in die Menge und bedankte sich bei allen, die «von weither» angereist seien. Ein spezielles «Thank You» richtete der Sänger auch an seine «wunderschöne Frau», die Schauspielerin Jessica Biel, und an seine Mutter Lynn. Sie sei mit ihm durch die Welt getourt, als er noch minderjährig war.

2013 gemeinsamer Auftritt

Timberlake war ein Teenager und der Jüngste der Band *NSYNC, die vor über 20 Jahren Furore machte. Nach der Auflösung der Gruppe 2002 eroberte der Leadsänger auch solo die Charts. Zuletzt heizte er im Februar bei der Super-Bowl-Halbzeit-Show ein und brachte sein fünftes Studio-Album «Man of the Woods» heraus.

Als *NSYNC standen die Musiker 2013 für ein Medley bei den MTV Video Music Awards zuletzt noch einmal zusammen auf der Bühne. Ihr gemeinsames Erscheinen auf dem Hollywood Boulevard lockte am Montag auch prominente Gäste an, darunter die Komikerin Ellen DeGeneres.

Soundtrack einer ganzen Generation

Diese Jungen hätten damals die Herzen von Teenager-Girls gestohlen und auch einige Jungs neugierig gemacht, witzelte DeGeneres. «Eure Musik war der Soundtrack für eine ganze Generation», sagte die als Gastrednerin eingeladene Moderatorin.

Lance Bass nutzte das Rampenlicht für eine sehr persönliche Botschaft. Damals habe er nie geglaubt, jemals offen über seine Homosexualität sprechen zu können. Er habe sich vor Ablehnung gefürchtet und wolle die Karriere der Boyband nicht gefährden, sagte der 38-Jährige. «Ich habe einfach nicht die Kraft gehabt», entschuldigte sich Bass für sein langes Schweigen. Erst 2006 bekannte er sich öffentlich zu seiner Homosexualität, 2014 heiratete er seinen Lebensgefährten Michael Turchin.

«Das hat Spaß gemacht», erklärte Bass nach der Zeremonie auf Twitter zu einem Gruppen-Selfie. Seine «vier Brüder» und all die Fans zu sehen, habe ihn total glücklich gemacht. Doch Spekulationen über ein weiteres Zusammentreffen auf der Bühne wehrte der Musiker laut «People.com» ab. Die Band habe «im Moment» keine Pläne für einen gemeinsamen Auftritt. «Wir genießen einfach diesen Tag», sagte Bass.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.