Kim Kardashian

21. Oktober 2020 07:52; Akt: 21.10.2020 07:55 Print

«Okay, ich werde jetzt vergewaltigt»

In der neuen Staffel des Netflix-Talkformats von David Letterman spricht Kim Kardashian über ihre Zusammenarbeit mit Donald Trump und den Raubüberfall in Paris vor vier Jahren.

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Am Mittwoch um 9 Uhr droppt die neue Staffel von David Lettermans Netflix-Talkformat «My Next Guest Needs No Introduction». Nachdem in der zweiten Season schon Kanye West (43) vom 73-jährigen Late-Night-Veteranen interviewt worden ist, nimmt nun seine Ehefrau Kim Kardashian (wird am Mittwoch 40) im Studio Platz.

Diverse Medienportale haben die Kardashian-Episode schon gesehen und berichten darüber – hier sind die vier wichtigsten Punkte aus dem Gespräch mit Letterman:

Darum will sie Anwältin werden

Kim absolviert aktuell ein Juristen-Ausbildungsprogramm, will also bald mal in die Fußstapfen ihres 2003 verstorbenen Vaters Robert Kardashian treten (er vertrat O. J. Simpson Mitte der 1990er vor Gericht). Dazu motiviert habe sie ein Tweet über Alice Johnson (65), die 1996 wegen Drogenhandels zu lebenslanger Haft verurteilt wurde und nach 21 Jahren im Gefängnis erfolglos um Begnadigung ersucht hat.

2018 boxte Kim Kardashian im Weißen Haus Johnsons Entlassung durch, im August 2020 begnadigte US-Präsident Donald Trump (74) die ehemals Inhaftierte. Als sie jünger war, wäre Kim nie auf die Idee gekommen, den Menschen zu helfen, wie sie Letterman erzählt: «Ich hatte keine Vorstellung von den Problemen anderer Leute.»

Sie sagt nicht, was sie von Trump hält

Der Interviewer, ein überzeugter Trump-Gegner, kritisiert Kims Zusammenarbeit mit dem amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten. Diese lässt sich nicht auf eine Diskussion zum Thema ein und lobt die aktuelle Regierung stattdessen für das, «was sie in Sachen Gefängnisreform geleistet hat».

Als Letterman ihr sagt, dass er ihre Arbeit in dieser Sache schätze, deswegen aber kein besseres Bild von Trump und seinem Team habe, meint Kardashian souverän und diplomatisch: «Das verstehe ich.»

Deshalb spricht sie nicht über Kanyes Kandidatur

Dass Kanye West gerade (wahrscheinlich relativ chancenlos) fürs Amt des US-Präsidenten kandidiert, besprechen Kardashian und Letterman übrigens nicht. Auch nicht, dass das Ehepaar zeitweise kurz vor der Scheidung stand. Der Grund dafür ist simpel: Der Talk wurde aufgezeichnet, lange bevor diese beiden Themen Schlagzeilen machten.

Entsprechend beantwortet Kim die Frage, wem sie bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen ihre Stimme gibt, auch nicht mit «Kanye West» (tut sie auch sonst nicht, sie fordert ihre Followerschaft einfach generell zum Abstimmen auf), sondern sagt: «Ich weiß, wen ich wähle.» Mehr bekommt der Talkmaster nicht aus ihr raus.

Beim Thema Paris bricht sie in Tränen aus

Vor vier Jahren wurde Kim in Paris in ihrem gemieteten Apartment mit vorgehaltener Waffe ausgeraubt. Im Gespräch mit Letterman erinnert sie sich nochmals daran, was ihr dabei durch den Kopf ging: «Einer von ihnen packte mich und ich trug nur einen Bademantel, nichts drunter.» Plötzlich kommen ihr die Tränen, und sie versucht, sich zu fangen. «Ich dachte mir: ‹Okay, ich werde jetzt vergewaltigt. Es passiert, bereite dich darauf vor und halte es aus.›»

Stattdessen sei sie aber mit Handschellen, Kabelbindern und Klebeband gefesselt worden. Bevor ihr die Augen verbunden wurden, habe sie damit gerechnet, gleich sterben zu müssen: «Ich dachte: ‹Okay, das wars.›» Die Räuber waren allerdings nur an den Wertsachen der Kardashians interessiert – und wurden später verhaftet.

Das traumatische Erlebnis hat Kim Kardashian geprägt, wie sie weiter sagt: «Ich kann nicht schlafen, wenn mein Haus nicht von einem halben Dutzend Sicherheitsleuten bewacht wird. Das ist zu meiner Realität geworden, und das geht für mich in Ordnung.»

(L'essentiel/Schimun Krausz)

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