Tränen und Quittung

03. Mai 2020 11:17; Akt: 03.05.2020 11:44 Print

Pochers Krieg mit Influencerin eskaliert

Der Moderator und Komiker nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um seine Verachtung für Influencer geht. Anne Wünsche brachte er jetzt sogar zum Heulen. Trotzdem tritt er nach.

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Es ist Oliver Pochers Thema: Der dreifache Vater nervt sich über Social-Media-Stars, die ihre Kinder im Netz vermarkten. Und generell, so scheint es, über die Zunft der Influencer. Auch Youtuberin Anne Wünsche (28) wurde zur Zielscheibe von Pochers Attacken – und brach deswegen jetzt vor laufender Kamera weinend zusammen.

«Ich weiß nicht, ob von euch einer das Gefühl kennt, wie es ist, von einer Person gemobbt zu werden, die eigentlich fast ganz Deutschland kennt. Wenn Dinge erzählt werden, wo man selber weiß, die stimmen nicht, man aber einfach nicht dagegen ankommt», klagte die ehemalige Schauspielerin am Donnerstag unter Tränen in ihrer Instagram-Story. Pocher hatte der Influencerin zuvor vorgeworfen, Likes und Follower gekauft zu haben.

Drohbrief von Pocher-Anhänger

Im Video berichtet sie zudem, dass sie bzw. ihre Freundin Kim Zarwell, die auch Opfer von Olis Lästerattacken wurde, einen Drohbrief von einem Fan des Moderators erhalten habe. Sie hält ein Blatt in die Kamera, auf dem mit ausgeschnitten Buchstaben steht: «Lass Pocher in Ruhe du fettes Warzenschwein.»

Dazu fragt sie ihre Fans: «Wo fängt Comedy an und wo hört es auf? Wo fängt Mobbing an, ist das hier alles kein Mobbing?» Sie wendet sich in ihrer Story auch direkt an den Comedian, sagt: «Ich wünsche mir, dass du dir diese Story anguckst und öffentlich sagst, ob das wirklich dein Ziel war. Denn es scheint so. Du wolltest mich am Boden sehen – du hast es geschafft. Applaus. Mit einer Lüge.»

Comedian tritt nach

Daraufhin hat sich der 42-Jährige zu Wort gemeldet. Er steht weiterhin zu seiner Meinung. In einem neuen Video, das er am Freitag auf Insta hochgeladen hat, richtet er sich persönlich an Wünsche: «Nochmal Anne, für dich zum Erklären: Was du machst, wie du es machst, ist mir komplett egal. Du kannst machen was du willst», sagt Pocher. «Aber ich finde, du vermarktest deine Kinder dermaßen unappetitlich. Es gibt eine Seite, wo man deine Kinder buchen kann.»

Doch Oliver Pocher verteidigte nicht nur seine Meinung, sondern legte in einem weiteren Video gleich noch nach. Darin spricht er plötzlich über pikante Details aus Anne Wünsches Vergangenheit, die er nun aufgestöbert haben will. Dabei handele es sich um anzügliche Fotos und sogar ein Video, die sie in jüngeren Jahren von sich gemacht haben soll. Pocher spielt einen auf einer Pornoseite veröffentlichten Clip ab, in welchem Anne Wünsche oben ohne durch die Stadt läuft.

Der zweifachen Mutter dürften diese Enthüllungen ziemlich peinlich sein. Bis dato hat sie sich nicht dazu geäußert. Ob dieser Krieg damit beendet ist? Wir bleiben für euch dran.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • undurchsichtiges Gewerbe am 04.05.2020 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    obwohl ich wirklich ein Anti-Fan von diesem Typ bin, muss ich ihm allerdings Recht geben. Es geht komplett am Kinderschutz vorbei was manche dieser selbsternannten Influencer aufführen um ein paar Clicks zu erhaschen. Möchte gerne wissen ob sie all ihre Einnahmen versteuern und soziale Abgaben bezahlen oder ob Alles am Finanzamt vorbei fliesst und die Allgemeinheit kann den Rest finanzieren.

  • Sylvie am 03.05.2020 17:14 Report Diesen Beitrag melden

    In diesem Fall gebe ich Oliver Pocher uneingeschränkt recht! Sogenannte "Influencer oder Youtuber", sind total überflüssig und sind nur auf ein Maximum an Aufmerksamkeit, sowie schnell und leicht verdientes Geld, aus. Egal mit welchen Mitteln! Dann, aber bei berechtigter Kritik dumm und einfältig flennen. Kein logisch denkender und intelligenter Mensch fällt auf "so etwas" rein.

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  • judd am 23.05.2020 09:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mobbing ist mobbing auch wenn ein Pocher es macht

Die neusten Leser-Kommentare

  • judd am 23.05.2020 09:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mobbing ist mobbing auch wenn ein Pocher es macht

  • undurchsichtiges Gewerbe am 04.05.2020 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    obwohl ich wirklich ein Anti-Fan von diesem Typ bin, muss ich ihm allerdings Recht geben. Es geht komplett am Kinderschutz vorbei was manche dieser selbsternannten Influencer aufführen um ein paar Clicks zu erhaschen. Möchte gerne wissen ob sie all ihre Einnahmen versteuern und soziale Abgaben bezahlen oder ob Alles am Finanzamt vorbei fliesst und die Allgemeinheit kann den Rest finanzieren.

  • Arme Arbeiter gibt es auch in Luxemburg am 03.05.2020 20:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blödsinn

  • Sylvie am 03.05.2020 17:14 Report Diesen Beitrag melden

    In diesem Fall gebe ich Oliver Pocher uneingeschränkt recht! Sogenannte "Influencer oder Youtuber", sind total überflüssig und sind nur auf ein Maximum an Aufmerksamkeit, sowie schnell und leicht verdientes Geld, aus. Egal mit welchen Mitteln! Dann, aber bei berechtigter Kritik dumm und einfältig flennen. Kein logisch denkender und intelligenter Mensch fällt auf "so etwas" rein.

    • Pocht der Pocher noch oder influenzt er am 03.05.2020 21:20 Report Diesen Beitrag melden

      ist Pocher nicht auch ein Influencer?

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