Dreifachvater

24. November 2021 07:30; Akt: 25.11.2021 07:51 Print

William kritisiert Afrikas Bevölkerungszuwachs

Der Bevölkerungszuwachs in Afrika sei eine Bedrohung für die Artenvielfalt und das Klima. Das sagte der Royal an einer Preisverleihung der Tusk-Stiftung.

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Der britische Prinz William hat in einer Rede das Bevölkerungswachstum in Afrika und dessen Einfluss auf Umwelt und Natur kritisiert. «Der zunehmende Druck auf Afrikas Wildtiere und Lebensräume durch die menschliche Bevölkerung stellt Naturschützer sowie die ganze Welt vor große Herausforderungen», sagte der 39-Jährige der «Times» zufolge am Montagabend bei einer Preisverleihung der britischen Tusk-Stiftung. Schätzungen zufolge wird sich die afrikanische Bevölkerung bis zum Jahr 2050 auf rund 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln.

Nicht mehr als zwei Kinder

Im Jahr 2017 hatte der Royal, der sich zunehmend wie sein Vater Prinz Charles für mehr Klimaschutz positioniert, mit einer ähnlichen Äußerung Kritik auf sich gezogen. Der Royals-Autor Phil Dampier wies damals darauf hin, dass William seine Ratschläge auch selbst befolgen und nicht mehr als zwei Kinder bekommen könne.

Tatsächlich haben Prinz William und seine Frau Kate mittlerweile drei Kinder. Auch die Organisation Population Matters, die die Kommentare des Prinzen prinzipiell begrüßte, fügte hinzu, auch britische Familien sollten sich der Umwelt zuliebe für kleinere Familien entscheiden.

(L'essentiel/DPA/roa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Yes am 24.11.2021 09:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Absolut ! Nicht falsch verstehen , was haben sie davon 10 Kinder in die Welt zu setzen wovon 5 verhungern ? Und nur weil es die Tradition verlangt viele Kinder zu zeugen ……….???

    einklappen einklappen
  • Hiew-An am 24.11.2021 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist schon etwas befremdlich, wenn im Zusammenhang mit der hohen Geburtenraten Afrika mit dem Finger auf britische Familien gezeigt wird. Zum Vergleich die durchschnittlichen Geburtenraten: Weltweit 2,5 vs. Afrika 4,4 (große Unterschiede nach Land, z.B. Niger ca. 7), UK 1,6.

  • Octopus am 25.11.2021 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Onrecht huet en net, mais fir ween hällt hien sech daat as d'Froo, deen geheiert dach der zu enger Famill dei Sklaverei bedriwwen huet, an hat nach mat deem Geld gutt liewt, an nach ganz aaner Saachen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • kaa am 25.11.2021 16:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wann d‘Korruptioun an Afrika ausgerott ass..jidder Afrikaner an de Genoss vun sozialer Ofseecherung, no europäischem Modell könnt, dann geet hir Geburtsrate automatisch erof.

  • Octopus am 25.11.2021 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Onrecht huet en net, mais fir ween hällt hien sech daat as d'Froo, deen geheiert dach der zu enger Famill dei Sklaverei bedriwwen huet, an hat nach mat deem Geld gutt liewt, an nach ganz aaner Saachen.

  • Yes am 24.11.2021 09:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Absolut ! Nicht falsch verstehen , was haben sie davon 10 Kinder in die Welt zu setzen wovon 5 verhungern ? Und nur weil es die Tradition verlangt viele Kinder zu zeugen ……….???

    • Sylvia am 24.11.2021 14:40 Report Diesen Beitrag melden

      wenn von 10 Kinder 1 überlebt haben die Eltern einen Ernährer wenn sie alt sind und nicht mehr arbeiten können

    einklappen einklappen
  • wennsiekeinbrothabensollensiekuchenessen am 24.11.2021 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Si kennen jo roueg e puer Afrikaner am Buckingham Palace an hiren selleschen aneren Paläst ophuelen. Dann zerstéieren déi mol net méi d'Emwelt an Afrika!

  • Hiew-An am 24.11.2021 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist schon etwas befremdlich, wenn im Zusammenhang mit der hohen Geburtenraten Afrika mit dem Finger auf britische Familien gezeigt wird. Zum Vergleich die durchschnittlichen Geburtenraten: Weltweit 2,5 vs. Afrika 4,4 (große Unterschiede nach Land, z.B. Niger ca. 7), UK 1,6.