Grosse Ehre

20. März 2018 19:27; Akt: 20.03.2018 20:03 Print

Prinz William schlägt Ringo Starr zum Ritter

Der legendäre Beatles-Drummer Ringo Starr wurde von Prinz William zu Sir Richard Starkey geschlagen. Damit darf er sich nun offiziell Ritter nennen.

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Ringo Starr, legendärer Schlagzeuger der Beatles, wurde am Dienstag von Prinz William persönlich zum Ritter geschlagen. Wie es sich gehört kniete sich der als Richard Starkey geborene Musiker im Buckingham Palace vor den Royal hin. William berührte ihn mit dem Schwert an der Schulter und als Sir Richard Starkey, Knight Bachelor of the British Empire, erhob sich Ringo Starr wieder.

Nach der großen Ehre gefragt, antwortete Ringo, er wolle seine Medaille nun jeden Morgen beim Frühstück tragen. Natürlich fühle er sich geehrt – und sei vor dem Ritterschlag furchtbar nervös gewesen. Am liebsten hätte er seine drei Bandkollegen dabei gehabt. «Ich fühlte mich ehrlich gesagt etwas zittrig, so ganz alleine», so Sir Starkey. Stattdessen nahm er seine Frau Barbara Bach mit in den Palast.

21 Jahre nach Sir Paul McCartney

Bandkollege Sir Paul McCartney hat die Ritterehre schon längst. Warum sich der Buckingham Palace 21 Jahre Zeit ließ, bis auch Ringo seinen Adelstitel bekam, bleibt wohl ein royales Geheimnis.

Lennon und Harrison gehen leer aus

Leer gehen auf jeden Fall John Lennon und George Harrison aus. Man muss nämlich am Leben sein, um zum Ritter geschlagen werden zu können.

Starley nun auf seinen Titel bestehen

Es ist nun an Sir Ringo Starr selbst, zu entscheiden, ob er von nun an auf sein neues Kürzel bestehen will. Bereits vor 53 Jahren wurden die Bandmitglieder mit der niedrigsten Stufe des königlichen Verdienstordens, dem sogenannten MBE (Member of the British Empire), ausgezeichnet. Ob Starr jedoch nun auf das «Sir» vor seinem Namen bestehen wird, weiß er noch nicht. «Ich habe mich noch nicht entschieden. Es ist alles sehr neu für mich und ich weiß bis jetzt noch nicht, wie man den Titel richtig verwendet», so Starkey.

(L'essentiel/lam/dix)

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