«Nur widerwillig»

20. Oktober 2021 16:23; Akt: 20.10.2021 16:29 Print

Queen sagt ihre Nordirland-​​Reise ab

Vergangene Woche ließ die 95-Jährige sich erstmals seit ihrer Knieoperation vor 18 Jahren mit einem Gehstock blicken. Nun sagt sie auf ärztlichen Rat hin mehrere geplante Termine ab.

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Eigentlich wäre Queen Elizabeth II heute nach Nordirland gereist, um eine Reihe an Terminen wahrzunehmen. Nun hat die 95-Jährige ihren zweitägigen Trip jedoch auf Anraten ihres Arztes abgesagt und ruht sich stattdessen auf Schloss Windsor aus.

«Die Königin hat den ärztlichen Rat, sich in den nächsten Tagen zu schonen, nur widerwillig angenommen», ließ ein Sprecher des Buckingham-Palasts verlauten. Trotz ihrer anscheinenden Abgeschlagenheit sei sie jedoch «in guter Stimmung», aber «enttäuscht, dass sie Nordirland nicht mehr besuchen kann.»

Erst gerade mit Gehstock gesichtet

Zu der Entscheidung nannte der Palast keine weiteren Details, versicherte jedoch, dass Elizabeth II sich darauf freue, das Land zu einem späteren Zeitpunkt zu besuchen. Die Königin schicke zudem «ihre herzlichsten Wünsche an die Menschen in Nordirland». Laut der britischen Zeitung «The Guardian» habe die Absage ihrer Nordirland-Reise vermutlich keinen Zusammenhang mit Covid-19.

Auffällig ist: Vergangene Woche sorgte die Monarchin für Schlagzeilen, als sie sich bei einem Gottesdienst in der Westminster-Abbey-Kirche anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Royal British Legion, einer Wohltätigkeitsorganisation der Streitkräfte, erstmals nach ihrer Knieoperation im Jahr 2003 wieder öffentlich mit einem Gehstock blicken ließ. Zwei Tage später zeigte sie sich im walisischen Cardiff erneut mit einem Stock.

Queen fühlt sich noch immer jung

Erst am Dienstag hat die Queen den «Oldie of the Year»-Award des britischen Magazins «The Oldie» abgelehnt und sorgte mit ihrem Statement dazu für Schmunzeln: «Ihre Majestät glaubt, dass man so alt ist, wie man sich fühlt. Daher ist die Queen der Meinung, dass sie nicht die relevanten Kriterien erfüllt, um die Auszeichnung zu akzeptieren.»

(L'essentiel/Stephanie Vinzens)

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