Autopsiebericht

23. Januar 2020 07:47; Akt: 23.01.2020 07:50 Print

Rapper Juice Wrld starb an Überdosis

Im Dezember ist US-Rapper Juice Wrld nach einem Anfall auf dem Flughafen von Chicago gestorben. Nun liegt der Bericht der Gerichtsmedizin vor.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der im Dezember verstorbene US-Rapper Juice Wrld ist durch eine Überdosis von Opioiden zu Tode gekommen. Die Autopsie habe ergeben, dass der Tod des 21-Jährigen versehentlich durch die Einnahme von Schmerzmitteln verursacht worden sei. Das teilte die Gerichtsmedizin in Chicago am Mittwoch mit.

Eine erste Autopsie nach dem Tod des Rappers hatte noch kein eindeutiges Resultat ergeben. Die Gerichtsmediziner hatten daraufhin weitere Untersuchungen vorgenommen.

Krampfanfall auf Flughafen

Juice Wrld hatte am 8. Dezember am Flughafen von Chicago einen Krampfanfall erlitten, während Polizisten sein Gepäck durchsuchten.

Laut der Zeitung «Chicago Tribune» verabreichte ein Beamter der US-Bundespolizei FBI dem Musiker daraufhin zwei Dosen des Notfallmedikaments Narcan, das beim Verdacht auf eine Opioid-Überdosis gegeben wird. Juice Wrld verstarb jedoch kurz danach im Krankenhaus.

Die Beamten hatten laut «Chicago Tribune» den Rapper mit dem bürgerlichem Namen Jarad Higgins am Flughafen erwartet. In seinen Koffern fanden sie demnach Drogen, Waffen und Munition.

SoundCloud-Rapper

Juice Wrld hatte seinen Durchbruch mit dem Song «Lucid Dreams» im Jahr 2018. Großen Erfolg hatte er auch im vergangenen Jahr mit seinem Album «Death Race for Love». Er zählte zur Generation der sogenannten SoundCloud Rapper, die zuerst auf Streaming-Plattformen im Internet Berühmtheit erlangen.

Bereits mehrere berühmte US-Musiker sind in den vergangenen Jahren an Überdosen von Opioiden gestorben, darunter die Poplegende Prince, der Rockstar Tom Petty und der Rapper Lil Peep.

(L'essentiel/chk/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.